Pilates

Pilates ist ein offenes, innovatives und ganzheitliches Trainingssystem. Die fließenden Übungsabläufe verbinden harmonische Bewegung und vielseitige körperliche Anforderungen miteinander. Das Angebot des 12-Wochen-Kurses umfasst einfache, gut im Heimtraining anwendbare Übungen sowie komplexere Bewegungsfolgen, die im Kursverlauf anspruchsvoller werden. In jeder Einheit wird in ca. 75 Minuten sehr abwechslungsreich ein großer Teil der Muskeln und Faszien unseres Körpers aktiviert und ihr Zusammenspiel trainiert. Pilates hilft, die Muskulatur zu stärken und Beweglichkeit, Koordination und Balancegefühl zu verbessern. Das Körperzentrum wird gekräftigt. Das Training der stabilisierenden und bewegenden Muskulatur der Wirbelsäule trägt zu einer besseren Körperhaltung bei und hilft zur Vorbeugung von Nacken- und Rückenbeschwerden. Positive Effekte sind auch der Ausgleich muskulärer Dysbalancen, die Verbesserung der Körperwahrnehmung, der Atmung, der Konzentrations- und Entspannungsfähigkeit.
12 x 75
Min.
130,00 €
10,83 €
pro Einheit
18 bis 69
Jahre
Nein
Den Teilnehmenden werden Kompetenzen zur richtigen technischen Ausführung der Übungen, zur abwechslungsreichen Trainingsgestaltung und zur günstigen Belastungsdosierung vermittelt. Die Trainingsgestaltung beinhaltet u. a. das ausgewogene Verhältnis von Kräftigungs- (etwa 50%), Entspannungs-, Dehnungs-, Koordinations- und Gleichgewichtsanteilen. Dabei spielt die Balance zwischen Flexions- und Extensionsübungen sowie zwischen Mobilisierung und Stabilisierung eine wichtige Rolle. Es werden Übungsvariationen in wechselnden Körperpositionen, mit verschiedenen Kleingeräten und mit steigendem Anforderungsgrad angeboten. Das Training erfolgt im Stand, auf der Matte und mit Hilfsmitteln, wie z.B. Gymnastikband, Pilatesball, Rubberband, Gleittüchern und Igelbällen. Ergänzend zu den Pilatesübungen finden gymnastische und spielerische Elemente u. a. aus der Funktionsgymnastik, aus dem Yoga, aus dem Faszientraining und aus der Jonglage Anwendung. Eine Trainingseinheit dauert 75 Minuten. Sie enthält immer einen Aufwärmteil (15 min), in dem z. T. Lockerungs-, Pre-Pilates-, Körperwahrnehmungs- und Balanceübungen zur Anwendung kommen. Der Hauptteil (45 min) enthält immer einen Anteil Pilatesübungen im Stand und einen Anteil Mattenpilates. Bei einem Teil der Kurseinheiten kommen Kleingeräte zum Einsatz. Zum Abschluss (15 min) kommen Entspannungsübungen mit Elementen aus der Progressiven Muskelrelaxation, dem Autogenen Training, Phantasiereisen oder Dehnungsentspannung zum Einsatz.
Die Trainingsgestaltung beinhaltet u. a. das ausgewogene Verhältnis von Kräftigungs-, Entspannungs-, Beweglichkeits-, Mobilisations-, Koordinations- und Gleichgewichtsanteilen. Dabei spielt die Balance zwischen Flexions- und Extensionsübungen, zwischen Mobilisierung und Stabilisierung, zwischen Kräftigung und Dehnung, zwischen Adduktoren- und Abduktorentraining, zwischen Anspannung und Entspannung sowie zwischen Belastung und Entlastung eine wichtige Rolle. Es werden Übungsvariationen in wechselnden Körperpositionen (Stand, Bankstellung, Kniestand, Rücken-, Bauch-, Seitenlage und Sitz), mit verschiedenen Kleingeräten und mit steigendem Anforderungsgrad angeboten. Das Training erfolgt teilweise mit Hilfsmitteln, wie z.B. Gymnastikband, Pilatesball und Gleittüchern. Ergänzend zu den Pilatesübungen finden gymnastische und spielerische Elemente u. a. aus der Funktionsgymnastik, aus dem Yoga, aus dem Faszientraining und aus der Jonglage Anwendung. Abwechslungsreiche und dem Übungsrhythmus entsprechende Begleitmusik, der Einsatz von bildhafter Sprache, Partnerübungen, gelegentliche Spielformen für die ganze Gruppe und individuelle Gespräche tragen zur Auflockerung, zur Motivation, zur Stimmung und zum Vertrauensaufbau in der Gruppe und zum Trainer bei. Besonders bedeutsam sind die Einbeziehung eigener Körpererfahrungen der Teilnehmer, die Förderung der Wahrnehmung von Körper und Bewegung und die Unterstützung beim selbstverantwortlichen Umgang mit dem eigenen Organismus. Dazu gehört auch, körperliche Widerstände wahr zu nehmen und zu respektieren. Pilates ist ein individuelles Training, das heißt, es berücksichtigt die individuelle Anatomie jedes einzelnen sowie deren Möglichkeiten und Grenzen. Somit müssen die individuelle Leistungsfähigkeit und die individuelle Belastbarkeit Berücksichtigung finden. Damit Geübte und Neueinsteigende gemeinsam trainieren können, bietet der Trainer individuelle Begleitung und Differenzierung im Schwierigkeitsgrad der Übungen an. Mit Hilfe eines Stufenmodells können die Übungen gesteigert und reduziert werden. Der Kursleiter korrigiert die Übungsausführung hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und gesundheitlich bedenklicher Fehler, versucht aber nicht, die individuelle Bewegungsinterpretation zu vereinheitlichen. Das Training orientiert sich an den Pilates-Prinzipien Atmung, Axiale Verlängerung der WS, Zentrierung, Konzentration, Präzision, Bewegungsfluss und Kontrolle. Die Teilnehmenden erhalten Materialien mit Basisinformationen zu Pilates und einfache Übungsanleitungen für den Hausgebrauch. Die minimale Gruppengröße beträgt sechs, die maximale 15 Teilnehmende. Erfahrungsgemäß ist die Gruppenstruktur im Hinblick auf Alter und individuelle Fitness heterogen. Das Trainingsangebot zielt auf die Förderung von Bewegungsfreude, auf die selbständige Anwendung im Hausgebrauch und auf die Motivation zu kontinuierlicher gesundheitssportlicher Aktivität hin. Die Teilnehmer erhalten die Empfehlung, dazu ergänzend ein Herz-Kreislauf-Training pro Woche zu absolvieren. Ein Eingangsfragebogen hilft dem Kursleiter, gesundheitliche Risiken für die aktive Teilnahme am Sportkurs abzuschätzen. Mit ihrer Unterschrift bestätigen die Teilnehmer, dass sie über Kontraindikationen informiert wurden und eigenverantwortlich am Kurs teilnehmen. Zur besseren Einschätzung der Ergebnisqualität werden die Teilnehmer am Kursende gebeten, einen Auswertungsfragebogen auszufüllen.
Übergeordnete Ziele sind die systematische Verbesserung des individuellen Wohlbefindens der Teilnehmenden, der Abbau von Bewegungsmangel, die Vermittlung von gesundheitsorientiertem Bewegungsverhalten und der Aufbau von gesundheitlichen Schutzfaktoren. Die Zielsetzungen des Präventionsangebotes orientieren sich an den Kernzielen entsprechend des Leitfadens Prävention zur Umsetzung von §§ 20 und 20a SGB V. • Aufbau von Verständnis der Pilates-Grundprinzipien für bewusstes gesundes Bewegen, für physiologische Körperhaltung und für Trainingserfolg • Durch abwechslungsreiches und ansprechendes Training in der Gruppe Freude an Bewegung allgemein und gesundheitssportlicher Bewegung speziell fördern • durch Kräftigung der stabilisierenden und bewegenden Muskulatur der Wirbelsäule Verbesserung von Funktionalität, Beweglichkeit und Haltung der Wirbelsäule • durch die Stärkung der tiefliegenden Bauch-, Rücken- und Beckenbodenmuskulatur Aufbau eines inneren Kraftzentrums für bessere Körperhaltung, ökonomischere und gelenkschonendere Bewegungen, besseres Balancegefühl, und die Verbesserung der Eigenwahrnehmung durch mehr Tiefensensibilität • durch funktionales Training der Muskelketten koordinierteres Zusammenspiel der beteiligten Muskeln und Gelenke, dadurch Verbesserung der Beweglichkeit und funktionalere Bewegungsorganisation des Körpers auch im Alltag • Durch systematische Einbeziehung von Faszienübungen Verbesserung der Elastizität des Bindegewebes, mehr Widerstandskraft bei Zug-, Druck- und Drehkräften • Verbesserung von Beweglichkeit, Balancegefühl und koordinativen Fertigkeiten • Verbesserung von Konzentrations- und Entspannungsvermögen • Durch vermehrte Durchblutung und Aktivierung des Gehirns, durch koordinative Herausforderungen und durch verbessertes Konzentrationsvermögen Stärkung der geistigen Leistungsfähigkeit auch für Alltag und Beruf • Mobilisierung und Stabilisierung der Gelenke, Aktivierung Skelettmuskulatur, Förderung der Muskeldurchblutung • durch Vorbeugung von Nacken-, Rücken- und Gelenkbeschwerden und durch den Ausgleich muskulärer Dysbalancen wird das Erkrankungsrisiko für den Haltungs- und Bewegungsapparat verringert • Einübung nacken-, rücken- und gelenkfreundlicher Bewegungsabläufe für Alltag und Beruf • Durch die regelmäßige Aktivierung des Herz-Kreislaufsystems Reduzierung des koronaren Erkrankungsrisikos • tiefere Atmung, Aktivierung Lunge, Verbesserung der Sauerstoffaufnahme • Durch freudvolle Bewegung, durch ausgleichende und entspannende Wirkung des Trainings Steigerung des Wohlbefindens und Stressabbau • Bewusstere Wahrnehmung von Körperhaltung, Bewegung und Atmung • Bewusstere Wahrnehmung von körperlichem Wohlbefinden durch regelmäßige gesundheitssportliche Bewegung • Durch bewusstes Erkennen von Risikofaktoren für die Gesundheit vorbeugende Lebensführung • Übernahme von gesundheitlicher Eigenverantwortung durch regelmäßige Teilnahme am Präventionsangebot • Selbständige Anwendung gelernter Übungen zuhause bzw. im Alltag • Motivierung und Aufzeigen von Optionen für dauerhaftes gesundheitssportliches Aktivsein
Die Zielgruppen für dieses präventive Angebot sind gesunde Versicherte ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen oder Verletzungen, mit speziellen Risiken im Bereich des Muskel-Skelett-Systems, die ein regelmäßiges gesundheitssportliches Training nutzen möchten, - weil sie Bewegungsmangel reduzieren und einseitige Beanspruchung des Haltungs- und Bewegungsapparates im Alltag ausgleichen wollen - weil sie gesundheitliche Einschränkungen des Haltungs- und Bewegungsapparates vermeiden und Beschwerden besonders in den Bereichen Nacken, Schultern, Rücken und Gelenke vorbeugen wollen - weil sie nach überstandenen Verletzungen oder Krankheiten die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden ihres Körpers verbessern wollen - weil sie ihren Körper kräftigen und seine Flexibilität steigern wollen - weil sie ihr Balancegefühl und ihre Koordinationsvermögen verbessern wollen - weil sie ihre Körperwahrnehmung, ihr Konzentrations- und Entspannungsvermögen verbessern wollen - weil ihnen regelmäßiges Training zur Gesunderhaltung von Körper und Geist wichtig ist - weil sie ein ruhiges, körperbewusstes und ganzheitliches Training bevorzugen Der Kurs ist geeignet für Frauen und Männer, für Neueinsteigende und Geübte zwischen 18 und etwa 70 Jahren.