Die Progressive Relaxation ist ein Entspannungsverfahren, welches durch eine Körperwahrnehmung zum Einstieg in die Entspannung eingeleitet wird und anschließend über bewusstes An- und Entspannen einzelner Muskelgruppen nach Aufforderung durch den Kursleiter seinen Hauptteil findet. Insbesondere Kursteilnehmer welche zum ersten Mal ein Entspannungsverfahren besuchen, können auch bei gedanklichem Abschweifen, durch die aktive Aufforderung zur Anspannung einer Muskelgruppe, z. B. „Spanne nun deine rechte Hand fest zur Faust“, schneller in die Entspannung zurückfinden. Dabei wird auch auf den anschließend gemeinsamen Erfahrungsaustausch zu jeder einzelnen Kursstunde mit Verwendung eines Entspannungsprotokolls Wert gelegt, um evtl. aufgetretene Schwierigkeiten zu beseitigen, aber auch Erfolge festzuhalten und zu dokumentieren.
10 x 60
Min.
120,00 €
12,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Auf Anfrage
• Was versteht man unter PMR? ~ Verfahren, welches durch bewusstes An- und Entspannen einzelner Muskelgruppen eine Tiefenentspannung des gesamten Körpers herbeiführen soll
• Wer war Edmund Jacobson? o studierte Psychologie und Medizin o im Zuge wissenschaftlicher Untersuchungen wies er Parallelen zwischen erhöhter muskulärer Anspannung und verschiedener seelischer und körperlicher Erkrankungen nach
• Wer waren seine Nachfolger? o Joseph Wolpe; setzte PR gegen Furchtreaktionen ein o Douglas A. Bernstein und Thomas D. Borkovec; ihre Variante wird am häufigsten angewandt
• Stress- und Schmerzentstehung im Kreislaufschema „Circulus vitiosus“
• Erlernen der 16er, 7er und 4er Muskelgruppe durch praktische Durchführung im Sitzen und Liegen
• Gruppenerarbeitung zu verschiedenen Entspannungsmerkmalen
• Unterbreiten von Lösungsvorschlägen an die individuellen Kursteilnehmer, bei z. B. Stress durch einseitige berufsbedingte Körperhaltung oder Stress durch Zeitdruck
• Einüben des Entspannungsverfahrens mit Erlernen von eigenständiger Umsetzung der Übungen um einen Alltagstransfer, wie z. B. die Übungsdurchführung im Sitz bei Bürokräften zu gewährleisten
• gesunden Umgang mit Schmerzen und Stresssituationen erlernen
• Transfer der Entspannungstechnik in den Alltag durch das Entspannungstraining, z. B. innerhalb der Bürotätigkeit
• Schmerz- bzw. Stresstoleranzgrenze erhöhen durch gesteigerte Gelassenheit
• allgemeine Gesundheitsressourcen stärken
• Vermeidung stressbedingter Folgeerkrankungen, wie z. B. Tinnitus oder Hypertonie
• Aufzeigen interner und externer Risikofaktoren; Was genau versetzt mich in Stress?
• physische und psychische Spannungszustände vorbeugen und reduzieren
• alle Versicherte, ob geübt oder ungeübt
• keine besonderen körperlichen Voraussetzungen
• Personen mit stressbedingten Beschwerden