Pilates

Das Pilates Training ist ein ganzheitliches System aus Kräftigungs-, Dehnungs- und Wahrnehmungsübungen, das auf Yogaübungen, Funktionsgymnastik und klassischem Bodentraining basiert. Die Einheit von Körper und Geist sowie fließenden Bewegungen unter besonderer Berücksichtigung der Atmung stehen hierbei im Vordergrund. Körperbewusstsein und -wahrnehmung werden gesteigert. Schwerpunktmäßig werden vor allem die tiefe, stabilisierende Bauch- und Rückenmuskulatur gekräftigt, sowie Haltung und Flexibilität verbessert. Dadurch eignet sich das Pilates Training auch sehr gut für Personen mit Rückenbeschwerden bzw. als Präventionsmaßnahme zur Vorbeugung von Rückenschmerzen.
8 x 60
Min.
120,00 €
15,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Nein
Vermitteln wichtiger theoretischer Grundlagen - Geschichte und Hintergrundinformationen - Die Pilates-Prinzipien (Atmung, Konzentration, Kontrolle, Zentrierung, Präzision und Bewegungsfluss) - Kleine Anatomiekunde der wichtigsten beanspruchten Muskeln - Die Pilates-Grundhaltung und ihre Begriffe (z. B. Powerhouse, Nabel zur Wirbelsäule, Brustkorb öffnen, tiefe Schulterblätter, neutrale Wirbelsäule, V-Form der Füße, Verlängerung, Visualisierung, ...) - Sinn und Zweck der Pilates-Übungen Praxis (siehe Methoden und Kursmanual)
Der methodische Aufbau des Kurses sieht zunächst die Einführung von Prepilates-Übungen vor und im Folgenden wird die Übungsintensität von leichten hin zu mittelschweren Grundübungen gezielt gesteigert. Traditionelle Pilates-Übungen werden teilweise modifiziert, um den Kursteilnehmern das Üben zu erleichtern und insbesondere um rückengerecht zu arbeiten. - Prepilates-Übungen: Grundspannung und Körperwahrnehmung (Imprint Release, Hüftöffner, Elevation und Depression der Schulterblätter, Nackenkreise, Position des Kindes ...) - Pilates Grundübungen zur Kräftigung, Mobilisation und Dehnung (z.B. der Hunderter, Single leg stretch, Spine stretch, Rolling like a ball, ...) - Hinführung zu mittelschweren Übungen je nach Fertigkeit der Gruppe (z. B. Criss-cross, Side Kicks, ... ) und Erlernen leichterer Alternativen - Korrektur und Intensivierung der Übungen - vom Leichten zum Schweren - vom Bekannten zum Unbekannten (zu Kursbeginn werden stets bekannte Übungen zur Vertiefung wiederholt und im Anschluss durch 3-4 neue Übungen ergänzt)
Kernziel 1: Stärkung physischer Gesundheitsressourcen (insbesondere die Faktoren gesundheitsbezogener Fitness, Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, Entspannungsfähigkeit) • Kernziel 2: Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen (insbesondere Handlungs- und Effektwissen, Selbstwirksamkeit, Stimmung, Körperkonzept, Soziale Kompetenz und Einbindung) • Kernziel 3: Verminderung von Risikofaktoren (insbesondere solche des Herz-Kreislauf-Systems sowie des Muskel-Skelettsystems) • Kernziel 4: Bewältigung von psycho-somatischen Beschwerden und Missbefindenszuständen • Kernziel 5: Aufbau von Bindung an gesundheitssportliche Aktivität • Kernziel 6: Verbesserung der Bewegungsverhältnisse (u. a. durch den Aufbau kooperativer Netzwerke beim Zugang zu einer gesundheitssportlichen Aktivität und bei deren Weiterführung). Bezogen auf die Zielgruppe ist der Aufbau von Bindung an regelmäßige gesundheitssportliche Aktivität (Kernziel 5) von zentraler Bedeutung. Ziel unseres vorrangig praxisorientierten Kurses ist das Vermitteln der Pilates Prinzipen, um dadurch Körpergefühl und -bewusstsein zu schulen und die innere Mitte zu finden. Der methodische Aufbau des Kurses sieht zunächst die Einführung von Prepilates-Übungen vor und im Folgenden wird die Übungsintensität von leichten hin zu mittelschweren Grundübungen gezielt gesteigert. Traditionelle Pilates-Übungen werden teilweise modifiziert, um den Kursteilnehmern das Üben zu erleichtern und insbesondere um rückengerecht zu arbeiten. Eine gute Übungsausführung der Kursteilnehmer ist besonders wichtig, weshalb die Kursleiter angehalten sind, darauf ein besonderes Augenmerk zu richten.
Gesunde Versicherte mit Bewegungsmangel, Bewegungseinsteiger und -wiedereinsteiger, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen. Versicherte mit leichten bis mäßigen Rücken- und Haltungsbeschwerden. Versicherte mit speziellen Risiken im Bereich des Muskel-Skelettsystems, im Bereich des Herz-Kreislaufsystems und des metabolischen Bereichs, im psycho-somatischen Bereich und im Bereich der motorischen Kontrolle, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen.