„Entspannt und gelassen durch Autogenes Training“

Autogenes Training ist ein eigenständiges Mentaltrainingsprogramm mit dem selbstständig der Zustand der Entspannung und Versenkung herbeigeführt werden kann. Durch eingeübte und bewusste Konzentration auf den eigenen Körper entsteht ein Gefühl tiefer innerer Ruhe und Konzentration. Der besondere Vorteil des AT liegt darin, dass der Übende selbst jenen Entspannungszustand bewirkt, der nicht nur erholsam ist, sondern auch gezielt Beeinträchtigungen des allgemeinen Wohlbefindens zu mildern und zu beheben vermag. Woche für Woche lernen die Teilnehmer*innen mit den Formeln aus der Grundstufe des AT tiefer zu entspannen.
8 x 75
Min.
225,00 €
28,13 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Auf Anfrage
Einführung in die allgemeine Stresstheorie • Informationen zum zentralen Nervensystem • Physiologische Reaktionen auf Spannung und Entspannung • Klassische Abfolge des AT (siehe unten) • Motivation der TN zur Durchführung der Übungen in Eigenregie Im vorliegenden 8 Wochen Kurs (ausschließlich Grundstufe) lernt der Teilnehmer, physiologisch betrachtet, die willentliche Beeinflus-sung des Autonomen Nervensystems, welches die unwillkürlichen Körperfunktionen der Organe steuert. Die Grundstufe besteht aus sechs Übungen: 1. Erleben der Schwere 2. Erleben der Wärme 3. Atmungsregulierung 4. Herzregulierung 5. Bauchwärme 6. Stirnkühlung Jede dieser Übungen basiert auf der Suggestion eines ruhigen Körperzustandes. Die Wirksamkeit der Technik beruht auf der Tatsache, dass der ruhige Körperzustand die Beruhigung des psychischen Zustandes hervorrufen kann, umgekehrt al-so zur bekannten Erfahrung, dass eine innere Erregung körperliche Spannungen auslöst. Wesentliches Element ist eine achtsame, „passivisierte“ Konzentration und eine nicht auf Leistung, Ehrgeiz oder Anstrengung ausgerichtete Orientierung. Es geht ums (entspannt und achtsam) Sein und nicht darum, Entspannung oder Achtsamkeit zu machen; anders ausge-drückt: Immer mehr (los-) lassen – immer weniger tun. Darüber hinaus haben die Achtung und Förderung der persönlichen Eigenständigkeit (Autonomie) bei Entspannungs-Verfahren eine zentrale Stellung, d.h. sie stellen immer eine Form von „Hilfe zur Selbsthilfe“ dar. Die (Auto-) Suggestionen erfolgen in einfachen, kurzen Sätzen. Die einzelnen Übungen dauern zwischen 3 und 15 Minuten. Sie werden zunächst durch den Kursleiter angeleitet. Langfristiges Ziel ist die Verinnerlichung der Übungen und somit letztlich die Herbeiführung der Entspannung ohne Hilfsperson oder technisches Hilfsmittel.
Aufbau der Kurseinheiten Einstimmung/ Reflexion Zu Beginn jeder Einheit wird das Befinden der Teilnehmer erfragt und die Erfahrungen mit den Aktivitäten und Übungsauf-gaben der vorherigen Woche außerhalb des Kursgeschehens werden besprochen. Information Die Teilnehmer erlangen in dieser Phase Wissenskompetenz, um im Anschluss an das Kursangebot Gehtraining eigenver-antwortlich unter gesundheitsspezifischen Aspekten planen und durchführen zu können oder weiterführende präventive Angebote zur langfristigen Gesunderhaltung zu finden. Schwerpunkt /Hauptteil Es werden Übungen zum Erlernen des Autogenen Trainings durchgeführt Eine Reflektion mit Zusammenfassung der vermittelten Inhalte und der Abfrage nach dem Befinden der Teilnehmer rundet die Kurseinheit ab. Aufgetretene Probleme wie mangelnde Entspannungsfähigkeit oder besondere körperliche Reaktionen können bei Bedarf im Forum besprochen werden oder an den Kursleiter rückgemeldet werden. Schluss/ Verabschiedung Die Teilnehmer erhalten als Aufgabe das Wiederholten der erlernten Übungsformen mehrmals pro Woche und das Führen eines Übungsprotokolls. Da ein Übungserfolg durch eine einmal wöchentlich stattfindende Kurseinheit als zu gering einzustufen ist, wird den Teil-nehmern am Ende der Kurseinheit eine Wochenaufgabe mit auf den Weg gegeben, die die Inhalte des Kurses vertiefen und damit den Lernerfolg verbessern soll. Die zur Verfügung stehenden weiterführenden Medien unterstützen die Teilnehmer beim selbständigen Üben zu Hause. Nach Beenden des Kurses füllen die Teilnehmer einen Fragebogen zur Qualitätssicherung des Angebotes aus. Methodik: • Demonstration der Übungen durch anleitende Audiodateien und ausreichend Bildmaterial im Kurs sowie im Handout • systematisches Trainingsprogramm auf der Basis verhaltenstherapeutisch orientierter Stressbewältigung • praktisches Einüben des Entspannungsverfahrens • ganzheitlicher Ansatz • Orientierung an den individuellen Stressproblemen • Einbeziehung des sozialen Umfeldes • Anleitung zur Selbstbeobachtung in belastenden Situationen • regelmäßige Anleitung für den Einsatz der Übungen im Alltag • selbstständiges Üben außerhalb des Kurs Settings mittels Kursmedien und Übungsprotokoll
Die Teilnehmer erlernen mit dem AT ein Mentaltrainingsprogramm mit dem selbstständig der Zustand der Entspan-nung und erhöhten Selbstwahrnehmung herbeigeführt werden kann. • Die Teilnehmer erlangen Kenntnis über die Anwendungsmöglichkeiten und Ausschlusskriterien (Kontraindikationen). • Die Teilnehmer verstehen der Wirkungsweise dieses Entspannungsverfahrens und spüren bewusst die wohltuende Wirkung von Entspannung auf Körper, Geist und Seele. • Die Körperwahrnehmung und Selbstwahrnehmung der Teilnehmer wird verbessert.
nicht geschlechtsspezifisch, Personen mit Stressbelastungen, die ein Verfahren zur gezielten Dämpfung der akuten Stresssituation erlernen wollen und über die regelmäßige Abwendung zu vegetativ wirksamer Regeneration finden möchten. Personen mit schweren behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen können nicht teilnehmen, hier ist die Methode kontraindiziert. * Die Bezeichnung Teilnehmer (TN) wird im Folgenden geschlechtsneutral genutzt.