Vollwertige Ernährung einfach und alltagstauglich gestalten
Der Kurs basiert auf einer alltagstauglichen und schrittweisen Umstellung von alten Ernährungsgewohnheiten auf eine gesundheitsfördernde vollwertige Ernährungsweise nach den Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).
Vollwertig bedeutet, dass dem Körper durch die Ernährung alle notwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt werden, um langfristig gesund und vital zu bleiben, beziehungsweise zu werden.
Den Ursachen für ein ungünstiges Ernährungsverhalten wird in gemeinschaftlicher Arbeit auf den Grund gegangen.
Sie lernen ein Ernährungstagebuch zu führen und dies selbstständig auszuwerten.
Im Bereich Lebensmittelkunde erfahren Sie, welche Lebensmittel sich besonders günstig oder ungünstig auf unsere Gesundheit auswirken,
wieviel Zucker unbedenklich ist, was der Unterschied zwischen Fruchtsaft und einem Fruchtsaftgetränk ist, was Ballaststoffe sind, wieviel Eiweiß der Mensch wirklich braucht und welche Vitamine und Mineralstoffe in Deutsch
8 x 45
Min.
110,00 €
13,75 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Nein
Einleitung: Begrüßung, Reflexion der letzen Kurseinheit.
Klärung offener Fragen. Vorstellung des Ablaufs der aktuellen Kurseinheit.
Hauptteil: Gruppenarbeit, Interaktion zwischen Kursleiterin und Teilnehmern.
Vorbereitungsmaßnahmen, Theoretische und praktische Informationsvermittlung zu Lebensmittelgruppen und gesundheitsfördernder Ernährung nach den Regeln der DGE, Ernährungsphysiologie und -psychologie, Motivation zur Bewegungssteigerung, Stressbewältigung, Information zu weiterführenden/ergänzenden Angeboten.
Abschluss: Gesprächsrunde, Festlegen von „Hausaufgaben“/Zielen für die nächste Woche. Verabschiedung
Einleitung: Begrüßung, Erfragen, welche „Hausaufgaben“ umgesetzt werden konnten und welche nicht (ggf. warum nicht?).
Individuelle Verbesserungsvorschläge und Motivation durch Kursleiterin und die Gruppe (z.B. Trinkmenge von 1,5l täglich wird nicht erreicht. - Vorschlag: Morgens schon die Trinkmenge für den gesamten Tag bereit stellen oder sich Erinnerungswecker stellen; Vollkornnudeln schmecken nicht. - Vorschlag: nur 50% der Nudeln durch Vollkornnudeln ersetzen, etc.).
Hauptteil: Handout dient als Leitfaden für die Gruppenarbeit.
Dennoch sollen die Teilnehmer sich erst selbst Gedanken über eine bestimmte Fragestellung machen, bevor das Handout mit einbezogen wird (z.B. Erkennen der Ursachen für ein ungünstiges Essverhalten (Warum esse ich?), Motivationsbilder (Warum möchte ich mein Ernährungsverhalten ändern?), etc.).
Es wird eine Anleitung zur Führung eines Ernährungstagebuchs gegeben. Es wird erklärt, welche gesundheitlichen Auswirkungen ein über lange Zeit praktiziertes ungünstiges Ernährungsverhalten haben kann.
Der Optimale Trainingspuls wird zusammen mit der Kursleiterin von den Teilnehmern errechnet.
Auf verschiedene Lebensmittelgruppen (Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettträger), deren Inhaltsstoffe sowie Vor- und Nachteilen für eine gesundheitsfördernde Ernährung (z.B. leicht verdauliche Kohlenhydrate und Anstieg des Blutzuckerspiegels, versteckte Fette, erhöhter Salzkonsum, kritische Nährstoffe, etc.) und optimale Mengen (Anzahl Portionen und Portionsgrößen) wird eingegangen.
Leerverpackungen (Vergleich von Nährwerttabellen ähnlicher Lebensmittel), Zuckerwürfel (zur visuellen Darstellung des Zuckergehalts in verschiedenen Lebensmitteln und Getränken), aid-Ernährungspyramide (Wandsystem) und Ernährungstagebücher der Teilnehmer (zur Visualisierung des aktuellen und verbesserten Essverhaltens sowie zum Erkennen von Portionsgrößen) ergänzen die Kursunterlagen.
Weitere Fragestellungen im Kurs sind: Wie kann man mehr Bewegung in den Alltag integrieren?
Welche Strategien zur Stressbewältigung können sich die Teilnehmer für ihren Alltag vorstellen?
Wie können die Teilnehmer die Flexible Selbstkontrolle im Alltag anwenden? Ach hier werden die Kursteilnehmer erst aktiv in die Fragestellung mit einbezogen, bevor das Handout zu Rate gezogen wird.
Eine Lebensmittelauswahl von günstigen und ungünstigen Lebensmitteln, Tipps für die praktische Umsetzung im Alltag sowie der Verweis auf Angebote des Stadtsportbundes, der Volkshochschule und der Krankenkassen komplettieren die Kursunterlagen.
Schluß: Klärung offener Fragen, Festlegen von Zielen für die nächste Woche (Hausaufgaben) wie z.B. Führen eines Ernährungs- und Bewegungstagebuchs, Ursachen für ein ungünstiges Ernährungsverhalten eigenständig auf den Grund gehen, Suchen von eigenen Motivationsbildern zu Hause, Ziele auswählen, die bis zur nächsten Kurseinheit umgesetzt werden sollen (z.B. Umstieg von Weißmehl- auf Vollkornprodukte, Steigerung des Gemüseverzehrs, Einschränkung des Süßigkeitenverzehrs, Steigerung der Trinkmenge, Vergleich von Nährwerttabellen verschiedener Lebensmittel beim Einkauf, etc.) werden besprochen und festgelegt.
- Stärkung der Motivation und Handlungskompetenz zu einer eigenverantwortlichen und nachhaltigen Umstellung auf eine individuell bedarfsgerechte Ernährung nach dem jeweils aktuellen Referenzwerten für Deutschland, lebensmittelbezogenen Empfehlungen und DGE-Beratungs-Standards
- Motivation zu vermehrter Bewegung im Alltag.
Versicherte mit ernährungsbezogenem Fehlverhalten ohne psychische
(Ess-)Störungen.