Funktionelles Zirkeltraining für Jugendliche (Kraft)

Ziel des Kurses ist eine deutliche Verbesserung der Kraftausdauer jedes einzelnen Teilnehmers. Die Teilnehmer werden optimal auf unterschiedliche Bewegungsanforderungen aus dem Alltag vorbereitet und die verschiedenen Übungen dienen der Prophylaxe von Alltagsverletzungen. Die Leistungsfähigkeit, sowohl physisch als auch psychisch, soll steigen und insgesamt soll ein deutlich besserer Fitnesszustand erlangt werden. Nach dem Kurs sind die Teilnehmer in der Lage Anforderungen im Alltag besser bewältigen zu können (z.B. eine Wasserkiste zu tragen oder ohne Schnaufen Treppenstufen hochlaufen). Durch innovative Trainingsgeräte und –methoden soll den Teilnehmern ein neues und effektiveres Trainingsgefühl vermittelt werden. Es kommt insgesamt weniger darauf an, einzelne Muskelbereiche isoliert zu trainieren, sondern eine sinnvolle und funktionelle Kraftentfaltung durch ein harmonisches Zusammenspiel aller an einer dreidimensionalen Bewegung beteiligten Muskelfasern zu erzielen.
12 x 60
Min.
199,00 €
16,58 €
pro Einheit
13 bis 17
Jahre
Ja
Das Warm-Up und das Cool-Down finden in Kreisformation statt. Der Trainer macht eine Übung vor und die Teilnehmer machen sie nach (deduktiver Lehrstil).
Kleingruppenorientiertes Zirkeltraining zur Verbesserung der Kraftausdauer, Trainingsübungen zur sinnvollen und funktionellen Kraftentfaltung durch ein harmonisches Zusammenspiel aller an einer dreidimensionalen Bewegung beteiligten Muskelfasern (Dies entspricht dem komplexen Anforderungsprofil des Körpers im Alltag). Durch permanenten Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern und dem Trainer, sowie kontinuierlicher Hinweise und Anregungen wird eine Anleitung zur Gesundheitsförderung gegeben. Die praktischen Übungen werden von dem Trainer vorgemacht und die richtige Ausführung wird erklärt. Anschließend macht jeder Teilnehmer die Übung nach und bekommt Korrekturhinweise. Der Trainer ermuntert seine Teilnehmer ausdrücklich, einen gesunden Lebensstil zu adaptieren, in dem regelmäßige körperliche Aktivität und eine ausgewogene Ernährung an der Tagesordnung stehen. Die Wissensvermittlung über einen gesunden Lebensstil erfolgt in einer kurzen Pause mittels kleinem Fachvortrag. Zusätzlich werden am Ende einer jeden Einheit kleine Hausaufgaben verteilt, die der Teilnehmer absolvieren soll. Als Beispiel: "Bis zum nächsten gemeinsamen Training jeden Tag 30 Hampelmänner absolvieren.“ In der darauf folgenden Einheit wird anonym abgefragt, ob die Aufgabe erfolgreich absolviert worden ist. Bei spezifischen Fragen zu gesundheits- sportlichen Aktivitäten über das Kursprogramm hinaus steht der Trainier jeder Zeit zur Verfügung. Des Weiteren wird sich um eine ständige Optimierung des Routinebetriebs bemüht.
Zur Erzielung von Gesundheits-, Verhaltens- und Verhältniswirkungen und der zu erlangenden Handlungskompetenz und Eigenverantwortung werden die sechs Kernziele angestrebt. Kernziel 1: Stärkung physischer Gesundheitsressourcen (insbesondere die Faktoren gesundheitsbezogener Fitness, Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, Entspannungsfähigkeit) durch ein Zirkeltraining mit aufeinander aufbauenden, leicht zu erlernenden und zu Hause durchführbaren Übungen. Diese bedienen sich aus den 5 bereits genannten Bereichen und werden zu einem abwechslungsreichen Programm zusammengefügt. Durch das Ausüben an der frischen Luft, können die Teilnehmer aktiv einem Vitamin D Mangel entgegenwirken, vor allem für jene, die die meiste Zeit des Tages in geschlossenen Räumen verbringen und somit zu wenig Tageslicht abbekommen. Zusätzlich wird das Immunsystem gestärkt und die Anfälligkeit gegenüber bspw. Erkältungskrankheiten sinkt. Der elastische und sich verändernde Untergrund verlangt eine angemessene Anpassung und somit Verbesserung des Gleichgewichts und der Motorik. Kernziel 2: Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen (insbesondere Handlungs- und Effektwissen, Selbstwirksamkeit, Stimmung, Körperkonzept, Soziale Kompetenz und Einbindung). Die geringe Teilnehmeranzahl von max. 15 Teilnehmern pro Kurs garantiert eine hohe Gruppenzusammengehörigkeit und –einbindung. Die Teilnehmer werden angehalten, ihre Erfahrungen, Bedenken und Fragen mit der Gruppe zu teilen, sodass im Gruppenrahmen über mögliche Lösungen gesprochen werden kann. Die Gruppengröße lässt außerdem eine intensive individuelle Betreuung vor, während und nach dem Training zu, sodass spezifische Probleme besprochen und angegangen werden können. Die Übungen werden zum Großteil nur mit dem eigenen Körpergewicht in der jeweiligen, dem Leistungsstand entsprechenden, Übungsausführung durchgeführt, sodass den Teilnehmern ihr eigener Körper wieder nahegebracht und zu verstehen gegeben wird. Bewegung in der Natur fördert außerdem das allgemeine Wohlbefinden und hebt die Stimmung. Dies ist besonders in den kühleren und dunkleren Jahreszeiten besonders wichtig. Training draußen bedeutet auch immer Spaß am Sport im Freien zu haben. Es ist viel mehr zu sehen, zu riechen und zu erleben wie in einem Studio. Kernziel 3: Verminderung von Risikofaktoren (insbesondere solche des Herz-Kreislauf-Systems sowie des Muskel-Skelettsystems) durch Einbindung der 5 Bereiche der Fitness mittels abwechslungsreichem Zirkeltraining in Kleingruppen. Dieses Konzept hat sich bereits mehrfach wissenschaftlich bewährt (siehe: Literatur). Durch den Einfluss des Wetters wird außerdem die Immunabwehr verbessert. Kernziel 4: Sportliche Aktivität unterstützt nachgewiesener Maßen die Bewältigung von psychosomatischen Beschwerden und Missbefindenszustände durch eine positiv veränderte Körperwahrnehmung und Körperkomposition. Die Übungen unterstützen den Teilnehmer sich selbst wieder besser selbst wahrzunehmen und so ein besseres und selbstbewussteres Auftreten zu erlangen. Im Rahmen von einer Auswertung von 11 wissenschaftlichen Studien* in denen Sportler miteinander verglichen wurden, die entweder in einem Fitnessstudio oder aber im Grünen trainierten. Die meisten Studien zeigten, dass Outdooraktivität mit einem stärkeren Gewinn an Energie und positiver Einstellung einherging als Sport in Innenräumen. Outdoorsportler berichteten außerdem über mehr Freude und Zufriedenheit nach dem Sport im Grünen – und zeigten einen größeren Antrieb, die Aktivitäten zu wiederholen. (*Quelle Studie: J. Thompson Coon, K. Boddy, K. Stein, R. Whear, J. Barton, M. H. Depledge. Does Participating in Physical Activity in Outdoor Natural Environments Have a Greater Effect on Physical and Mental Wellbeing than Physical Activity Indoors? A Systematic Review. Environmental Science & Technology, 2011;) Kernziel 5 & 6: Der Aufbau von Bindung an gesundheitssportliche Aktivität wird von Beginn an verfolgt, indem den Teilnehmern vermittelt wird, dass dies keine einmalige Intervention sein darf, sondern als Start bzw. fortwährende Maßnahme auf dem Weg zu einem besseren und gesünderen Lebensstil sein soll.
Gesunde Versicherte mit Bewegungsmangel, Bewegungseinsteiger und -wiedereinsteiger, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen.