Bleib locker! - Ein Stresspräventionsprogramm für Grundschulkinder
Bereits bei Grundschulkindern finden sich Stresssymptome wie Nervosität, Unkonzentriertheit, Kopf- und Bauchschmerzen oder Schlafschwierigkeiten. Gleichzeitig wissen viele Kinder dieser Altersgruppe wenig darüber, was man gegen Stress tun kann. Die Förderung der Stressbewältigungskompetenzen von Kindern ist daher ein sinnvoller Beitrag zur Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung. Mit dem Präventionsprogramm „Bleib locker“ sollen Kinder frühzeitig lernen, mit Stress umzugehen. Dazu werden verschiedene Bausteine thematisiert wie die Vermittlung eines altersgerechten Stressmodells, die Veränderung von Bewertungen sowie die Verbesserung der Stressbewältigungskompetenzen von Kindern (z.B. durch Rollenspiele, Entspannungsübungen, Selbstinstruktionstechniken etc.). Wie durch eine Wirksamkeitsstudie belegt wurde, wird mit dem Programm nicht nur das Wissen erweitert, sondern es können auch Stresssymptome reduziert werden.
10 x 90
Min.
240,00 €
24,00 €
pro Einheit
8 bis 12
Jahre
Ja
Das Programm enthält als zentrale Bausteine Elemente (a) zur Vermittlung eines Stressmodells, (b) zur Wahrnehmung von Stressreaktionen, (c) zur Wahrnehmung von Stresssituationen und (d) zur Vermittlung von Bewältigungsstrategien.
Es gelangt eine Vielzahl von Vermittlungsmethoden zum Einsatz, zu denen Fallgeschichten, Rollenspiele, Comics, Malübungen, Interviews, Entspannungsübungen, Auflockerungsspiele und Brainstormings gehören. Übungsaufgaben für zu Hause sollen den Transfer in den Alltag sicherstellen. An den beiden trainingsbegleitenden Elternabenden erhalten die Eltern Gelegenheit, ihren eigenen Anteil an der Stressbewältigung ihrer Kinder zu reflektieren (etwa durch zu hohe Leistungsansprüche oder eine geringe Strukturierung des Alltags) und es wird überlegt, wie die Eltern ihre Kinder entlasten bzw. bei der Erprobung neuer Stressbewältigungsstrategien unterstützen können. Auch hierzu liegen Programmelemente vor.
Stärkung der psychischen Ressourcen zum Umgang mit Stress (bei vorrangig primärpräventiver Ausrichtung)
Kinder im Grundschulalter (vorrangig 3. und 4. Klasse) ohne schwere behandlungsbedürftige psychische oder physische Erkrankungen, um sie auf den Umgang mit Stressbelastungen vorzubereiten und dadurch die Entstehung zukünftiger Stresssymptomatiken zu vermeiden. Die Maßnahme zum multimodalen Stress- und Ressourcenmanagement ersetzt keine psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung. Für Versicherte mit schweren behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen sind Maßnahmen zum multimodalen Stress- und Ressourcenmanagement kontraindiziert.