Präventive Sturzprophylaxe

Präventive Sturzprophylaxe Der Schwerpunkt dieses Kurses liegt in der Verbesserung der Kraft, Koordination, Beweglichkeit und der Ausdauer sowie das Erlernen von Entspannungstechniken- und Übungen. Der Therapeut wird Sie in dem von Ihnen ausgewählten Kurs begleiten und Ihre Beweglichkeit, Kraft, Gleichgewicht, Koordination, Ausdauer und Sie für den Alltag fit machen, um sie vor stürzen zu schützen, und sie mit Hausübungsprogrammen begleiten, welche Sie bei der Festigung der Sturzübungen und Wahrnehmungsübungen unterstützt. 
10 x 90
Min.
180,00 €
18,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Auf Anfrage
Nach einer intensiven Erwärmung wird in jeder Kursstunde mit Hilfe von Kleingeräten jeweils andere Muskelpartien gekräftigt. Dabei wird immer auf die Bedürfnisse und körperlichen Möglichkeiten der Teilnehmer eingegangen. Zum Abschluss erfolgt die Entspannung der beanspruchten Muskulatur mittels Dehnung oder einer Entspannungstechnik, sowie das Erlernen eines kleinen Hausübungsprogrammes •Handlungswissen zu Veränderungen der Kraft im Alter und zum Einfluss der Kraftfähigkeit auf das Sturzrisiko •Basisübungen zur Verbesserung der Kraftausdauer in den unteren Extremitäten •Handlungs- und Effektwissen durch weiterführende Übungen zur Verbesserung der Kraftausdauer der unteren Extremität •Schnellkraft der unteren Extremitäten -spezifischer Körperfunktionen und Strukturen Motorischen Gleichgewichts (GG) •Handlungswissen zu Veränderungen des Gleichgewichts (GG) im Alter und deren Auswirkungen auf das Sturzrisiko •GG im Sitzen •GG im Stehen •GG im Stehen II: posturale Strategien(Gang) •Handlungs- und Effektwissen zur Veränderung des Ganges im Alter und dessen Auswirkung •Partnerübung zum Gang •Durchführung des Übungsprogrammes Stepping Patterns •Gangübungen in Verschiedenen Alltagssituationen Bewegungskompetenz (BK) in einfachen Alltagssituationen (simpALL) •Handlungswissen für Transferbewegungen vom Sitzen zum Stehen und Erlernen unterschiedlicher Transferstrategien •Handlungswissen für Transferbewegungen vom Liegen zum Sitzen und Erlernen unterschiedlicher Transferstrategien •Steigerung und schiefen Ebenen •Treppen •Aus- und Einsteigen in Verkehrsmittel Entscheidungs- und Bewegungskompetenz (EK und BK) in komplexen Alltagssituationen (kompALL) •Handlungswissen zu kognitiven Alterungsprozessen und deren Auswirkung auf die Motorik •Trainieren und Üben von komplexen Straßenverkehrssituationen Angst vor Stürzen (Fear of Falling = FoF) •Handlungswissen zur Angst vor Stürzen •Bewältigungsstrategien im aktiven Umgang mit gefährlichen Alltagssituationen Selbstwirksamkeit (SW) •Handlungswissen über die Risikofaktoren beim Sturz •Effektwissen zur Einschätzung des individuellen Sturzrisikos •Übungsformen aus dem Alltag zur Stärkung/Anpassung der Selbstwirksamkeit Verhaltensstrategien (VS) •Stärkung/Modifikation individueller Einstellungen umweltbezogener Risikofaktoren (UM) •Handlungs- und Effektwissen der Risikofaktoren und Gefahrenquellen psychischer Ressourcen (PSYCH) •Handlungs- und Effektwissen zu psychischen Potentialen •Wohlbefindens durch körperliche Aktivität •Wohlbefindens durch Entspannungsübungen •Modifizieren des Körperkonzept sozialer Ressourcen (SOZ) •Handlungswissen sozialer Potentialen •Gemeinschaft erleben •sozialen Integration Bindung an körperliche Aktivität (BIN) •Handlungswissen zur Durchführung eines Heimprogramms •Handlungskompetenz zur Individuellen Belastungsdosierung und zur Planung eines Heimprogramms Bindung an körperliche Aktivität (KA) •Handlungswissen zur Bindung an körperliche Aktivität •Kooperationen mit örtlichen Sportvereinen, Gesundheitszentren und Krankenkassen Koordinatorischen Fähigkeiten (KOO) •Training der allgemeinen Wahrnehmungsfähigkeit •Übungsformen mit Kleingeräten zur Steigerung der allgemeinen Koordination •Training der Koordination unter Zeitdruck konditionellen Fähigkeiten (FIT) •Handlungs- und Effektwissen zu physiologischen und kogntiven Veränderungen im Alter sowie deren Trainierbarkeit •aeroben Ausdauer durch Nordic Walking •Kraftfähigkeit in den oberen Extremitäten •Handlungs- und Effektwissen des Dehnes
-Wird durch Zielgruppen bestimmt (finden der individuellen Leistungsgrenzen) -Bei Verunsicherungen sollten spielerisch (Ablenkung) angstabbauende (Förderung des Vertrauens) Übungen im Mittelpunkt stehen: nicht jeder Teilnehmer muss alles mitmachen! -Das richtige Maß an Be- und Entlastung finden (Über- und Unterforderung vermeiden) -Übungsleiter macht mit -Am bestem im erwärmten aber noch nicht im ermüdeten Zustand , am Stundenanfang schwierige Übungen durchführen -Von der deduktiven Lernmethode (vorzeigen-nachmachen) zunehmend zur induktiven Lernmethode (erarbeiten mit Partner/Gruppe) übergehen -klare deutliche Anweisungen geben, Fachchinesisch vermeiden -Jede Gruppe ist anders/Jung/Alt danach wird das Konzept erstellt und die Methode aufgebaut gruppenorientiertes Training der Muskulatur individuelle Verbesserung und Hinweise Gesprächsführung über Wünsche und Erwartungen, Vormachen und Nachmachen, Hand-Outs -Lehrvortrag/Kurzvortrag -Lehrgespräch -Gruppengespräch -Kursteilnehmerdemonstration -Kursleiterdemonstration -Lernpädagogische und lernpsychologische Grundlagen -Kursteilnehmerorientierung -Lernen mit allen Sinnen -Gruppenorientiertes Training der Muskulatur in den Gelenken -Es erfolgte eine Erfolgskontrolle in Form einer Wissenskontrolle jedes Kursteilnehmers, sowie in Form eines Evaluationsbogens an alle Kursteilnehmer, durch den Kursanbieter.
1. - Erhalt und Verbesserung spezifischer Körperfunktionen und Strukturen Primärziel – Reduzierung Stürze Verbesserung der Kraftfähigkeiten KF •KF I – Vermittlung von Handlungswissen zu Veränderungen der Kraft im Alter und zum Einfluss der Kraftfähigkeit auf das Sturzrisiko •KF II – Erlernen von Basisübungen zur Verbesserung der Kraftausdauer in den unteren Extremitäten •KF III – Vermittlung von Handlungs- und Effektwissen durch weiterführende Übungen zur Verbesserung der Kraftausdauer der unteren Extremität •KF IV – Verbesserung der Schnellkraft der unteren Extremitäten 2. - Erhalt und Verbesserung spezifischer Körperfunktionen und Strukturen Verbesserung des Motorischen Gleichgewichts (GG) •GG I – Vermittlung von Handlungswissen zu Veränderungen des Gleichgewichts (GG) im Alter und deren Auswirkungen auf das Sturzrisiko •GG II – Training und Verbesserung des GG im Sitzen •GG III - Training und Verbesserung des GG im Stehen •GG IV - Training und Verbesserung des GG im Stehen II: posturale Strategien 3. - Erhalt und Verbesserung spezifischer Körperfunktionen und Strukturen Verbesserung des Ganges (Gang) •Gang I - Vermittlung von Handlungs- und Effektwissen zur Veränderung des Ganges im Alter und dessen Auswirkung •Gang II – Partnerübung zur Verbesserung des Ganges •Gang III – Durchführung des Übungsprogrammes Stepping Patterns •Gang IV – Training des Ganges in Verschiedenen Alltagssituationen 4.- Erhalt und Verbesserung spezifischer Körperfunktionen und Strukturen Aufbau von Bewegungskompetenz (BK) in einfachen Alltagssituationen (simpALL) •simpALL I – Vermittlung von Handlungswissen für Transferbewegungen vom Sitzen zum Stehen und Erlernen unterschiedlicher Transferstrategien •simpALL II – Vermittlung von Handlungswissen für Transferbewegungen vom Liegen zum Sitzen und Erlernen unterschiedlicher Transferstrategien •simpALL III – Bewältigung von Steigerung und schiefen Ebenen •simpALL VI – Bewältigung von Treppen •simpALL V – Erarbeiten von Bewegungsstrategien beim Aus- und Einsteigen in Verkehrsmittel 5. - Erhalt und Verbesserung spezifischer Körperfunktionen und Strukturen Aufbau von Entscheidungs- und Bewegungskompetenz (EK und BK) in komplexen Alltagssituationen (kompALL) •kompALL – Vermittlung von Handlungswissen zu kognitiven Alterungsprozessen und deren Auswirkung auf die Motorik •kompALL – Trainieren und Üben von komplexen Straßenverkehrssituationen 6.– Modifikation verhaltensbezogener Risikofaktoren Anpassung und Reduzierung der Angst vor Stürzen (Fear of Falling = FoF) •FoF I – Vermittlung von Handlungswissen zur Angst vor Stürzen •FoF II – Aufbau von Bewältigungsstrategien im aktiven Umgang mit gefährlichen Alltagssituationen 7. – Modifikation verhaltensbezogener Risikofaktoren Anpassung und Stärkung der Selbstwirksamkeit (SW) •SW I – Vermittlung von Handlungswissen über die Risikofaktoren beim Sturz •SW II - Vermittlung von Effektwissen zur Einschätzung des individuellen Sturzrisikos •SW III – Übungsformen aus dem Alltag zur Stärkung/Anpassung der Selbstwirksamkeit 8. – Modifikation verhaltensbezogener Risikofaktoren Anpassung von Verhaltensstrategien (VS) •VS I – Stärkung/Modifikation individueller Einstellungen •VS II – Erörtern von Haushaltsaktivitäten •VS III – Anpassen und Verbesserung von Haushaltsaktivitäten 9. – Modifikation extrinsischer Risikofaktoren Vermittlung von Handlungs- und Effektwissen zum Einfluss und zur Modifikation umweltbezogener Risikofaktoren (UM) •UM I- Vermittlung von Handlungs- und Effektwissen der Gefahrenquellen 11.– Förderung der psychosozialen Gesundheitsressourcen Sekundärziel – Stärkung der allgemeinen Gesundheitsressourcen Förderung psychischer Ressourcen (PSYCH) •PSYCH I – Aufbau von Handlungs- und Effektwissen zu psychischen Potentialen •PSYCH II – Steigerung des Wohlbefindens durch körperliche Aktivität •PSYCH - Steigerung des Wohlbefindens durch Entspannungsübungen •PSYCH – Modifizieren des Körperkonzept 12. Förderung der psychosozialen Gesundheitsressourcen Förderung sozialer Ressourcen (SOZ) •SOZ I - Aufbau von Handlungswissen sozialer Potentialen •SOZ II – Gemeinschaft erleben •SOZ III – Stärkung der sozialen Integration 13 - Bindung an körperliche Aktivitäten Anbahnung von Bindung an körperliche Aktivität (BIN) •BIN I – Vermittlung von Handlungswissen zur Durchführung eines Heimprogramms •BIN II - Vermittlung von Handlungskompetenz zur Individuellen Belastungsdosierung und zur Planung eines Heimprogramms 14. Bindung an körperliche Aktivitäten Aufbau von Bindung an körperliche Aktivität (KA) •KA I - Vermittlung von Handlungswissen zur Bindung an körperliche Aktivität •KA II – Aufbau von Kooperationen mit örtlichen Sportvereinen, Gesundheitszentren und Krankenkassen 15. – Verbesserung der gesundheitsbezogenen Fitness Stärkung der allgemeinen Koordinatorischen Fähigkeiten (KOO) •KOO I – Training der allgemeinen Wahrnehmungsfähigkeit •KOO II – Übungsformen mit Kleingeräten zur Steigerung der allgemeinen Koordination •KOO III – Training der Koordination unter Zeitdruck Sekundärziel – Stärkung der allgemeinen Gesundheitsressourcen Verbesserung der konditionellen Fähigkeiten (FIT) •FIT I - Vermittlung von Handlungs- und Effektwissen zu physiologischen und kognitiven Veränderungen im Alter sowie deren Trainierbarkeit •FIT II – Training der aeroben Ausdauer durch Nordic Walking •FIT III - Training der Kraftfähigkeit in den oberen Extremitäten •FIT IV - Vermittlung von Handlungs- und Effektwissen des Dehnes
-Erwachsene mit speziellen Belastungsschwerpunkten durch den Beruf und im Alltag im Muskel-Skelettsystem (z.B. überwiegend sitzender Tätigkeit), ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen des Bewegungsapparates, Bewegungseinschränkungen -Risikogruppen für Rückenschmerzen -Sturzgefährdete Menschen -Gesunde Versicherte mit Bewegungsmangel, Bewegungseinsteiger und -Wiedereinsteiger, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen, -Versicherte mit speziellen Risiken (Verhütung vor verminderte Kraft, Koordinative Fähigkeiten, Ausdauer und Gleichgewicht) -Menschen die gesund alt werden möchten durch verschiedene Bewegungsreize