Rückenschulung, rückengerechtes Verhaltenstraining und Bewegungselemente werden vermittelt. Die verschiedenen Wahrnehmungsübungen verbessern die Gelenkbeweglichkeit und Verhaltensübungen mit einer guten Atemtechnik entlasten die Bandscheibe. Übungen zur Kräftigung der Muskeln. Die Übungen finden unter Berücksichtigung einer gesunden Körperhaltung statt und geben Hilfestellung für die Umsetzung im Alltag. Das Verhalten und Verhältnisprävention wird besprochen (bücken, heben, tragen) und ausprobiert (z.B. Büroarbeitsplatz, Haushalt, Auto, Bett und Ausgleichübungen in den einzelnen Bereichen.
10 x 90
Min.
180,00 €
18,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Auf Anfrage
- allgemeine und spezielle Erwärmungsübungen (z.B. durch Gymnastikübungen)
- Visualisierungen, Vermittlung Anatomiewissen - Aufbau des Gelenke und Funktion der verschiedenen Strukturen( Muskeln, Bänder, Faszien)
- Wahrnehmungsübungen- Spüren der Atmung, bewusste Wahrnehmung von Bewegungen in den einzelnen Gelenken in Verbindung mit der Atmung (Atem- und Bewegungskontrolle),
-Verhalten und Verhältnisprävention zu folgenden Themen:
1.Wirbelsäule und Sitz – Den Rücken kennen lernen- Aufbau und Funktion
2. Muskulatur und Bandscheibe, Dynamisches sitzen, Aufstehen, Hinsetzen, Rücken- und Bauchmuskulatur
3.Bewegungsschulung für die Lendenwirbelsäule und Schmerzbewältigung
4. Füße & Schuhe, Komplexe Kniebeuge, Stand, Gang, Laufen
5. Schultergürtel - Arm- und Beinsektor für die Brust- und Halswirbelsäule
6. Beckenboden/Druckbelastung auf die Bandscheibe
Heben, Tragen, Schieben, Ziehen
7.Ergonomie am Arbeitsplatz
8. Tiefenmuskeltraining, Ausgleichübungen für Sitzende und Stehende Berufe
9. Rückenschmerz aktiv bewältigen – Vorbeugen einer Chronifizierung
10. Stressbewältigung > Copingstrategien
11. Verhalten und Verhältnis-Prävention im Haushalt, Garten
12. Auto/Fahrrad, Vorstellen der Time-Life-Sportarten
13. Test , Kraftübungen, Zirkeltraining
14. Schlafverhalten und Prävention
Praxisbausteine - Erleben von Bewegungsfreude z.B. >
- Begrüßung
- Ballkreis
- Telegramm
- Bilder malen
- Kommandolauf (Bewegung mit Musik)
- Bewegungsformen mit Partner
Praxisbausteine Wahrnehmung z.B. >
- Wohlfühlkreis
- Körperteile/ Becken –WS / WS- Bewegungen)
- Atemräume
- Fußmassage
- Beckenuhr
- Fußparcours
- Marionette
- Baum im Wind
- Pendel
Praxisbausteine - Haltungs-Bewegungserfahrung z.B. >
- Blindführer-Roboterspiel
- Bewegungsformen mit Geräten
- Bewegungsformen (Partner – Gruppe)
- Übungswiederholungen schätzen
- Puls schätzen – Selbststeuerung
Praxisbausteine - Rückenschmerzen z.B. >
- Rückengesundheit / - schmerz
- Ursachen / Verlauf Rückenschmerz
- Ernsthafte Rückenschmerzen
- Risikofaktoren Rückenschmerz
- Therapiemethoden (akut / chronisch)
- Funktionen der Wirbelsäule
- Aufbau der Wirbelsäule
- Rolle der Muskulatur
- Rolle der Bandscheibe
- Aktivität & akuter Rückenschmerz
- Aktivität & chronischer Rückenschmerz
- Lagerung
- Traktion, Mobilisation, Dehnung, Ansteuerung
- Entspannung
- Wärme, Kälte, Selbstmassage, Akupressur etc.
Praxisbausteine - Schmerzbewältigungsstrategien z.B. >
- Körperreise Aufmerksamkeit
- Schmerzbeobachtung
- Gehen – Emotion, Haltung & Bewegung
- Pendel – Gedanken und Haltung
- Spiel und Bewegungs-formen Fitball
- Hubfreie Mobilisation
- Tiefenmuskelentspannung
- Stress und Schmerzsituationen erkennen
- Negative Gedanken auf die Spur kommen
- Walking
- Arbeitsspezifisches Training
Praxisbausteine - Selbstmanagement / Verhaltensmodifikation z.B. >
- Beobachten und Erkennen
- Problemlösung SPALTEN
- Netzwerke schaffen
- Körperraum
- Erinnerungshilfen
- Mentales Training
- Selbstbelohnung
- Bedürfnisse und Erwartungen klären
- Zielführung SMART
- Ausführungsplanung
Ergonomische Bedingungen - Praxisbausteine z.B. >
- Idealhaltung als Ausganspunkt
- Individuelle Hatungs-variationen
- Haltungswechsel
- Transfer direkt am Arbeitsplatz
- Umgang mit Barrieren
- Stabilisierung von Verhaltensweisen
- Ausgleichprogramme
- Bewegungen und bewegungspausen
- Kurzentspannung
- Ernährung am Arbeitsplatz
- Belastung am Arbeitsplatz
- Optimale Gestaltung des Arbeitsplatzes
- Arbeitsausstattung
- Arbeitsorganisation
Praxisbausteine - Verbesserung des Wohlbefindens z.B. >
- Ausdaueraktivitäten
- Einfache Entspannungsformen
- Loben
- Pausen durch Lockerung
- Motorische Test
- Kooperative Spielformen
- Bewegungsformen mit dem Partner
- Bewegungsformen in der Gruppe
Praxisbausteine - Verbesserung des Wohlbefindens/Entspannungsfähigkeit z.B. >
- Atemübungen
- Phantasiereisen
- Partnerentspannung
- Tiefenmuskelentspannung (PMR)
- Autogenes Training (Formen)
- Stress und Stressreaktionen
- Stress und Befindlichkeitsstörungen
- Mein persönlicher Stress
- Umgang mit Stress
- Hausübungsprogrammen
Vermittlung von Wissen mittels Lehrgesprächen und Vortrag. Teilnehmerkorrekturen zur Sicherung der Nachhaltigkeit in der Bewegungsausführung, Vormachen/ Nachmachen, taktile, visuelle und sprachliche Korrektur. Die Methodik entspricht den Vorgaben des Leitfadens Prävention des GKV-Spitzenverbandes zur Umsetzung der §§20 und §20aSGB V.
Grobziele
- 1: Stärkung physischer Gesundheitsressourcen
(insbesondere die Faktoren gesundheitsbezogener Fitness, Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, Entspannungsfähigkeit)
- 2: Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen
(insbesondre Handlungs- und Effektwissen, Selbstwirksamkeit, Stimmung, Körperkonzept, Soziale Kompetenz und Einbindung)
- 3: Verminderung von Risikofaktoren
(insbesondere solche des Herz-Kreislauf-Systems sowie des Muskel-Skelettsystems)
- 4: Bewältigung von psycho-somatischen Beschwerden
- 5: Aufbau von Bindung an gesundheitssportliche Aktivität
- 6: Verbesserung der Bewegungsverhältnisse
(u.a. durch den Aufbau kooperativer Netzwerke beim Zugang zu einer gesundheitssportlichen Aktivität und bei deren Weiterführung)
Feinziele:
a) Aufbau von Bewegungsbezogenen Selbststeuerungskompetenzen
- Handlungswissen – Bewegungskompetenz
- Effektwissen – Entscheidungskompetenz
- Handlungswissen – Steuerungskompetenz
b) Erleben von Bewegungsfreude
- Erleben von Bewegungsfreude
- Kennen lernen und Aufbau von Vertrauen (Psych 3)
- Wahrnehmen des eigenen Körpers (Aktiv 1)
- Aufwärmen und Förderung der
- Koordination
- Verbesserung des Wohlbefindens (Psych 5)
- Verbessern der Kraft in den Muskeln
c) Wahrnehmen
- Wahrnehmen und Erleben des eigenen Körpers
- Wahrnehmen des Körperraums
- Wahrnehmung von Tasten /Fühlen
- Verbessrung der Bewegungsempfindung
- Wahrnehmen des Gleichgewichts
d) Haltungs-Bewegungserfahrung
- Erleben von positiven Haltungs- und Bewegungserfahrungen
- Erleben von differenzierten Haltungs- und Bewegungserfahrungen
- Erleben von Bewegungsfreude
- Erleben positiver Gruppenerfahrungen
- Fördern einer realistischen Selbsteinschätzung
e) Rückenschmerzen
- Aufbau von Wissen zum Thema Rückenschmerzen
- Rückenschmerzen: Verbreitung, Ursachen, Risikofaktoren, Verlauf, Therapie
- Aufbau und Funktion des Rückens, Rolle der Muskulatur und der Bandscheibe
- Körperliche Aktivität und Rückenschmerzen
- Wissen zur aktiven Selbsthilfemaßnahmen bei Schmerz
f) Schmerzbewältigungsstrategien
- Aufbau von aktiven Schmerzbewältigungsstrategien
- Schmerzwahrnehmung und Schmerzbewertung
- Aufbau von Angst und Vermeidungsverhalten
- Erlernen von Entspannungsmöglichkeiten und Stressmanagement
- Aktivierungsstrategien und Aufbau eines positiven Umgangs mit Rückenschmerzen
g) Selbstmanagement / Verhaltensmodifikation
- Aufbau von Selbstmanagement / Verhaltensmodifikation
- Förderung des Umgangs mit Barrieren und Hindernissen
- Verbesserung der Körperwahrnehmung
- Unterstützung der Verhaltensveränderung
- Herausarbeiten von Erwartung und Zielen
h) Verbesserung des Wohlbefindens/Entspannungsfähigkeit
- Verbesserung des Wohlbefindens
- Psychisches Befinden (Verbesserung Stimmungsmanagement)
- Physisches Befinden (Fit fühlen im Körper gut fühlen, beschwerdefrei fühlen)
- Soziales Befinden (gemocht fühlen, gebraucht fühlen)
- Menschen, die das Risiko haben eines oder mehreren der folgenden Symptome zu entwickeln:
> 1. Allgemeiner Trainingsmangel; > Bewegungseinschränkungen
ist nicht geschlechtsspezifisch
- Risikogruppen für Rückenschmerzen
- Erwachsene mit speziellen Risiken im Muskel-Skelettsystem (z.B. überwiegend sitzender Tätigkeit), ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen des Bewegungsapparates, Bewegungseinschränkungen
- Erwachsene mit Rückenproblemen und Rückenbeschwerden.
- Gesunde Versicherte mit Bewegungsmangel, Bewegungseinsteiger und -Wiedereinsteiger, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen,
- Versicherte mit leichten Einschränkungen (mit speziellen Risiken)
- Die an ihrem Verhalten im Alltag, Beruf was verändern möchten