Funktionelles Training hat sich in den letzten Jahren zu einer Kraftausdauersportart mit anhaltender Beliebtheit entwickelt. Das Kraftausdauertraining mit dem eigenen Köpergewicht birgt ein großes gesundheitliches Potential. Durch die Kursgestaltung lässt sich, neben positiven Effekten auf das Herz-Kreislauf-System, Spaß und Freude an Bewegung vermitteln. Der Kurs umfasst 8 Einheiten à 45 Minuten auf 2 Tage in einer Woche verteilt.
8 x 45
Min.
75,00 €
9,38 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Ja
- Module zur Verbesserung der physischen Ressourcen Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, mit Hinweisen zur Belastungsdosierung und Belastungsanpassung, zur korrekten Ausführung von Aufgabenstellungen und Übungen, zur motivierenden Durchführung der Module (z.B. Einsatz von Musik, Herstellung positiver sozialer Kontexte, Kursleiterverhalten).
- Lockerungsübungen im Rahmen der genannten Module zur Förderung der physischen Ressourcen sowie ein Modul zur Verbesserung der Entspannungsfähigkeit.
- Aufbau von Handlungs- und Effektwissen zur gesundheitsförderlichen Wirkung von Bewegung und Entspannung insbesondere der durchgeführten Aufgaben zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Fitness (z.B. Belastungsdosierung, korrekte Ausführung der Übungen).
- Vermittlung von Körpererfahrung und positiven Bewegungserlebnissen in der Gruppe.
- Maßnahmen zur Unterstützung der Integration des Gelernten in das Alltagsleben nach Interventionsende.
- Kontinuierliche Information und Anleitung zu gesundheitsförderlichen Bewegungsabläufen im Alltag, vermehrter regelmäßiger Bewegung im Alltag (z.B. Treppensteigen, Radfahren), sowie zur Vermeidung von einseitig belastenden Situationen in Beruf, Schule und Alltag.
- Verhaltensorientierte Gruppenberatung mit praktischem Training zum Kennenlernen und Einüben des neuen Bewegungsverhaltens.
- Informationen über die Zielgruppe, insbesondere zu den Folgewirkungen des Risikofaktors Bewegungsmangel sowie zu Barrieren der Zielgruppe, regelmäßige körperliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten.
- Eingehen auf die spezifische Situation der Zielgruppe insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Barrieren, regelmäßige gesundheitssportliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten (u.a. Zielgruppen angemessene Belastungsvorgaben).
- Verbindung von praktischer Erfahrung mit Kenntnisvermittlung (bzw. Information).
- Verbindung von körperlicher Beanspruchung mit positivem emotionalem Erleben.
- Verbindungen herstellen zwischen einer problemzentrierten Bewältigung gesundheitlicher Probleme mit einer emotionszentrierten Bewältigung.
- Vermittlung von Strategien zur Bindung an körperliche Aktivität (z.B. Handlungsplanung, Barrieren-Management).
- Wie beim Präventionsprinzip „Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität“ sind auch hier die Maßnahmen an den sechs Kernzielen von Gesundheitssport auszurichten, wobei zielgruppenspezifische Betonungen einzelner Kernziele notwendig sind.
- Stärkung physischer Gesundheitsressourcen (insbesondere die Faktoren gesundheitsbezogener Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, Entspannungsfähigkeit).
- Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen (insbesondere Handlungs- und Effektwissen, Selbstwirksamkeit, Stimmung, Körperkonzept, soziale Kompetenz und Einbindung).
- Verminderung von Risikofaktoren (insbesondere des Muskel-Skelettsystems).
- Bewältigung von psycho-somatischen Beschwerden und Missbefindens.
- Aufbau von Bindung an gesundheitssportliche Aktivität.
- Verbesserung der Bewegungsverhältnisse (u.a. durch den Aufbau kooperativer Netzwerke beim Zugang zu einer gesundheitssportlichen Aktivität und bei deren Weiterführung).
Versicherte mit Bewegungsmangel, Bewegungseinsteiger und -wiedereinsteiger, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen des Bewegungsapparates.