zielgerichtete Entspannungstrainings für Kinder zw. 6 – 12 Jahren.
Autogenes Training zur Prävention und dem Ausgleich von Schulstress, Unruhe, Konzentrationsstörungen, Gedankenkreisen, Versagensängsten und körperlichen Missempfindungen wie Kopfschmerzen, Unruhe, Bauchschmerzen ohne körperliche Ursache. Das Ziel ist ein Ruheort als Gegenpol von Reizüberflutung und Leistungsdruck zu finden. Die Kinder lernen spielerisch altersgemäße Entspannungsmethoden zu integrieren und entwickeln Kompetenzen, sie eigenständig im Alltag anzuwenden.
Der Kurs soll Kindern zu mehr entspannter Haltung gegenüber den Alltagsanforderungen verhelfen. Durch losgelöste Ausgeglichenheit können Kinder zu neuen Gedanken finden, das Gelungene in ihrem kindlichen Alltag, in Schule und Familie wahrnehmen. Die Wirkung des Autogenen Trainings lässt Kinder sich selbst wieder neu entdecken, so dass sich die körperliche Verfassung ausbalanciert, Lebensfreude wieder entsteht und Gesundheit gefördert wird.
10 x 60
Min.
120,00 €
12,00 €
pro Einheit
6 bis 12
Jahre
Nein
•AT ist eine allgemein anerkannte und häufig angewandte Methode zur gezielten Hilfestellung bei stressbedingten körperlich- psychischen Erscheinungen wie Schlafstörungen, Spannungskopfschmerz, Nervosität und alltäglichem Stress. Bei Kindern können sie bei Schulstress, Prüfungs- und Versagensangst, hyperaktivem Verhalten angewendet werden.
• aktive systematische Entspannung
• Anregungs- und Entspannungsübungen zur Förderung der körperlichen Fähigkeiten und der Verbesserung der Entspannungsressourcen.
• Verbindung des praktischen Trainings mit der kindgerechten Vermittlung, bzw. Vermittlung für die Eltern zum eigenständigen Üben zu Hause und selbständigen Umsetzen im Alltag anhand von Übungsmaterial und Anregungen für die Lebenspraxis während und nach der Kurszeit.
• ELTERNEINBINDUNG: durch Teilnahme an einzelnen Kursstunden, UE. Die Eltern werden systemisch in den Kursablauf integriert und Info- Material wird mitgegeben.
Für die Eltern gibt es in mindestens 2 Sitzungen der ersten drei Sitzungen und der letzten drei Sitzungen, - also, wahlweise in Sitzung 1, 2 oder 3 und Sitzung 8, 9 oder 10 mindesten 2 x im ges. Kurs die Möglichkeit mit den Kindern mit zu entspannnen.
Die Themen für die Eltern während der AKTIVEN TEILNAHME An KURSEINHEITEN sind:
Ihrerseits zur Ruhe kommen. Entspannte Eltern sind Vorbild für die Kinder. Die Eltern machen mit ihren Kindern mit und zeigen den Kindern, dass auch sie entspannen.
Anregung an die Eltern, auch zu Hause das regelmäßige Entspannen vorzuleben, systemisch sich als entstressende Familie verstehen lernen.
Als Vorbild können die Eltern mit ihrem Kind zusammen entspannen und einen schönen Platz zu Hause gemeinsam mit dem Kind einrichten, "Entspannungsinsel".
Im psychoedukativen Gespräch während der Informationsphase am Kursanfang sowie in jeder Std. erfahren die Eltern den Sinn des Trainings im Alltag in Schule, Freizeit und in der Familie mit Eltern, Geschwistern, anderen Verwandten und Bezugspersonen.
Die Eltern werden über den Kurs- und Stundenablauf sowie über den Inhalt der AT Formeln, deren Sinn, Funktion und Wirkweise im Organismus informiert. Sie erlernen mit den Kindern die 7 Formeln. Für die nicht teilnehmenden Intervalle gibt es eine Mappe für häusliches Üben und eine CD, die sich auch an die Eltern richtet mit Tipps und Hinweisen, mit den sie ihre Kinder unterstützen können.
In den gemeinsamen Kinder- Eltern- Sitzungen werden die Eltern im Erwachsenensprachcode angesprochen, die Kinder altersentsprechend. Im Sitzungsablauf werden die Eltern in die spielerische Ebene integriert.
Durch das genannte Teilnahmen der Eltern am Kurs, kann die Integration der erlernten Inhalte in den
Alltag der Familie gelingen, hat eine gute Chance, dass die Familie stressfreier leben kann. Hinweise, Anregungen, die die Familie bekommen können, im Teilnehmen der Eltern an Kurssitzungen im systemischen Gespräch und in Elterngesprächen.:
Zusätzlich können, z. B.in der Familíenwochenplanung stressfreie Tage fest integriert werden. Die Komunikation der Familienmitglieder kann in ihrer Frequenz verstärkt und vertieft werden. Ein Familienentspannungs- und Familiengesprächswochenplan kann eingeführt werden.
Andere psychosoziale Dienste können zur Unterstützung aufgesucht werden, wenn das notwendig ist.
Zusätzlich 2 regelmäßige Extra- Elternabende einzeln und in Elterngruppe ohne Kinder
2 regelmäßige Extra- Elternabende einzeln und in Elterngruppe ohne Kinder runden die Integration der Eltern ab.
Themen:
1. Elternabend zw. 3. und 4. Sitzung
- Information, Integration, Reflexion, Wirkweise des Trainings auf das Kind - .:
Auf dem Elternabend wird gefragt, wie das Training auf die Kinder wirkt, wie es den Kindern geht, wie das häusliche Üben gelingt, was man verändern kann, ob es Fragen dazu und zum Training gibt. Den Eltern werden die nächsten Schritte im Kurs erklärt, z. B. die Droschkenkutscherhaltung, in der 3. Sitzung Diese und ihr alltagstauflicher Sinn wird den Eltern erklärt und wie sie als Eltern damit beim Üben umgehen können. Veränderungswünsche zum Training, Besonderheiten zur Persönlichkeit des jew. Kindes werden besprochen. Wie kann das Kind leichter zu. Hause entspannen etc. Ansprechen, dass die Kinder Nachholtermine wahrnehmen können.
2. Elternabend zw. 8. und 9. Sitzung
Information, Integration, Reflexion Wirkweise des Trainings auf das Kind
Wie geht es dem Kind. Konnte das Kind sein Ruhebild integrieren, wie kann man ihm helfen. Kann das Kind inzwischen auch an anderen Orten außer zu Hause entspannen. Was ist das Gelungene, wie kann Abhilfe geschaffen werden.
Der Kurs geht langsam zu Ende. Wie hat das AT Training bisher gewirkt. Was kann noch verändert werden. Wie kann ein entspannteres Leben für das Kind erhalten bleiben. Etc. Fragen zu den vergangenen und kommenden Sitzungen. Verabschiedung vom Kurs und besprechen, dass es kostengünstige Nachsorgemöglichkeiten gibt in Form von Entspannungsnachmittagen. Siehe weiter unten.
Kursablauf:
Das Autogene Training wird mit einer Einstimmung durch leicht erfassbares Ki.- Yoga und –qi Gong- spielen, Entspannungsspielen und Kinder- Meditation begonnen und oft mit Fantasiereisen oder einer Körperwahrnehmung.
Wichtiger Bestandteil des Autogenen Trainings ist das Einsetzen von formelhaften Aussprüchen, die unter Anleitung der Trainerin geübt werden. In entspannter Körperhaltung, im Liegen oder Sitzen, werden beruhigende Sätze in einer Art Selbstanleitungen so lange therapeutisch wiederholt, bis man sie in sein Inneres übernommen hat und sie dadurch im Alltag einsetzen kann.
„Ich bin ganz ruhig und ganz entspannt,“
ist eine Basisformel, die so, o. ä. angeleitet wird. Durch die häufige Wiederholung wird der Gedanke mehr und mehr ein Teil von einem selbst, und von Sitzung zu Sitzung fällt es deshalb leichter, Belastendes loszulassen.
Beim Autogenen Training werden im Ablauf des Kurses bestimmte Standardformeln mit den Trainern eingeübt, die auf eine Entspannungsreaktion einzelner Körperregionen hinwirken. Die sieben einfach zu erfassenden Formeln bauen aufeinander auf.:
Dazu gehören: Ruhe-, Schwere-, Wärme-, Atmungs-, Herz-, Sonnengeflechts- und Stirnkühlübungen. Sie versetzen den Körper durch eigene Einflussnahme (Selbstsuggestion) in einen Ruhezustand, der die von Stress befreite Seele nun in ihrem eigenen Rhythmus schwingen lässt.
Alle Übungen werden nacheinander in den Sitzungen erlernt. Und erst wenn eine beherrscht wird, geht man zur nächsten über.
Die konkreten Kinder- AT Übungen werden in Entspannungsgeschichten integriert.
Am Ende der Sitzung wird in einer sogenannten Rücknahme die Übung durch Strecken der Arme und Beine beendet, Hände und Füße werden wieder bewegt und die Augen geöffnet, um behutsam ins Hier und Jetzt zurückzukehren.
Mit Malen, Atemübungen aus d. Kinderyoga oder einem klein Spiel und einem Feedback gehen die Kursstunden zu Ende. Infos über den Inhalt der nächsten Sitzung werden vermittelt.
Für das Üben und Entspannen zu Hause wird Material mitgegeben, - Übungsmappen und CDs/MP3.
•Systematisch aufgebautes Training in der Gruppe auf der Grundlage
verhaltens- und ganzheitlich- gestaltpädagogisch orientierter Stressbewältigung.
• Ganzheitlicher Ansatz.
• Entspannung, Ruheerfahrungen, Bewegung, Kinderyoga u. –qi Gong, Entspannungsgeschichten, -spiele, Entspannungsspiele, Körper- u. Fantasiereisen, Arbeit mit Ruhebildern, Errichtung einer inneren Ruhevorstellung ergeben ein abgerundetes, ausgeglichenes Ganzes.
• Einüben von der Entspannungsmethode des Autogenen Trainings für die Kinder
• Die Kursstunde verläuft im Wechsel zwischen den Übungen der Entspannungsverfahren und Begleitmethoden wie kleinen Bewegungseinheiten, in Form von leichten Qi Gong- oder Yogaübungen, Atembeobachtungen, kurzen entspannenden Stilleübungen für Kinder.
•Informationen über Stress, dessen Vermeidung, Wirkweise des AT auf den Organismus werden am Anfang des Kurses und in jeder Sitzung gegeben.
• Hilfestellung zur Selbsthilfe: Anleitung zur Selbstbeobachtung für den Umgang mit anfordernden Belastungssituationen.
• Häusliches Üben
• Einbringen von Übungsmappen und – CDs/MP3 für zu Hause.
• Anregungen für den entspannten Alltag und für ein gelasseneres Leben in Zukunft.
• integrierende und informative, reflektierende Elternarbeit in Form von mindestens 2 Teilnahmen an Kurssitzungen der Eltern in den ersten drei und in den letzten drei Sitzungen.
Systemische Einbindung der Eltern in die jeweiligen vereinbarten Situngen:
Informationen über den Kursablauf, den jeweiligen Sitzungsverlauf, den Sinn und die Wirkung der AT Formeln, Wirkung im Organismus. Infos über Stress, Stressoren und Stressvermeidung. Psychoeducatives Gespräch über die Vorbildfunktion der Eltern und über den Sinn des Trainings im Alltag, Schule, Freizeit und in der Familie, Eltern, Geschwistern andere Verwandte. Sytemische Gespräche mit Eltern und Kindern wie die gelernten Inhalte, das Gelungene in den Alltag der Familie integriert werden kann. Erwachsenen- und einfacher Sprachcode für Eltern und Kinder. Entspannung im Mitentspannen mit ihren Kindern.
Integration in die spielerische Ebene des Kurses.
2 Extra- Elternabenden ohne Kinder, siehe weiter oben, Teilnahmemöglichkeit an einzelnen Elterngesprächen und Infos, Infomaterial.
• Basisziel: Physische und psychische Gesundheitserhaltung von Kindern. Vermeidung stressbedingter Krankheiten u. ihrer Risikofaktoren.
Kinder:
• können zu mehr Körperbewusstsein finden durch den Wechsel von Ruhe und Bewegung. Ihr Körper, Geist und ihre Psyche werden entspannt und gleichzeitig, aus der Ruhe heraus, angeregt. Diese gelassene Haltung lernen die Kinder zu verinnerlichen und im Alltag in Schule und Familie eigenverantwortlich anzuwenden.
• Die Wahrnehmung des eigenen Körpers soll geschult werden.
• Die Fähigkeit zur Gesundheit soll gestärkt werden durch Ruheerfahrung und durch Übung der Beweglichkeit, Balance, Koordination. Im Kurs wird den Kindern ein Gefühl für die Voraussetzungen für Entspannung nahegebracht.
• Der Kurs versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe. Das Richtungsziel ist, dass die Kinder eigenständig und -verantwortlich im Alltag ihre Psyche, ihren Geist und ihren Körper beruhigen und entspannen können. Grundlegend dafür lernen die Kinder AT kennen, in Verbindung mit anderen Methoden wie Ruhebildern, Fantasiereisen, Entspannungsspielen, Kinderyoga und -qi Gong, Kinder- Meditation, Stilleübungen etc. Die Methodik wird in einer Atmosphäre von Freude und Spiel durchgeführt.
• Auf der psychischen Ebene lernen die Kinder, in der inneren Vorstellung, in sich einen inneren Ruheort zu errichten, zu dem sie in Stresssituationen zurückkehren können. Angestrebtes Ziel ist auch, dass die Kinder gelassen reagieren auf Anforderungen, und lernen, sich ohne Aufregung zu vertreten. • ganzheitliche Ruhe- und Bewegungserfahrung mit sich selbst und mit den anderen Teilnehmern in Interaktion als dynamische Gruppenerfahrung ist Ziel.
Weitere Ziele:
• Durch das wohltuenden, sanften Entspannungsverfahren AT im Zusammenspiel mit Fantasiereisen, Entspannungsspielen und leichter Bewegung, z. B. Sequenzen aus dem Qi Gong, Atemspürübungen können Kinder ihren Alltag hinter sich lassen und in sich Stille entstehen lassen. Daraus finden sie zurück zu ihren eigenen Bedürfnissen, die oft schon früh verschüttet sind, und zur Selbstannahme.
• Eigenständige Integration der gelernten Entspannungsmethoden in den Alltag in Schule, Familie und Auseinandersetzung mit anderen Kindern.
• Alternativen entwickeln zu angespannten Reaktionen aus den verinnerlichten Entspannungsverfahren.
•Aus der Ruhe heraus Kraft schöpfen und neue Potentiale entwickeln für eine gelassene Haltung während der Schule, bei den Hausaufgaben und in der Beziehung zu anderen Kindern und Familie.
• Körperliche Missempfindungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Unruhe etc. ganzheitlich mit Körper, Geist und Seele ausbalancieren mit den genannten, den ganzen Menschen erfassenden, Entspannungsverfahren.
• In der Erfahrung der Ruhe das Gefühl für das Gelungene im kindlichen Alltag wieder erlangen. Die Beziehung zur Familie neu wahrnehmen und darüber in ein entspanntes Miteinander zurückfinden. Die eigenen Potentiale in der Schule im sozialen Umfeld können wieder wahrgenommen werden.
• Präventiv Krankheiten vorbeugen und leichte Beschwerden ausgleichen.
• Ganzheitliche Entspannungserlebnisse mit sich selbst und in Interaktion mit den anderen Kindern in der Gruppe.
Infos über Wirkweise des AT werden an die Kinder vermittel in kindgem. Form. Eltern werden ebenso informiert.
•Eltern werden in 2 Sitzungen in Sitzungen eingebunden, sodass systemisch sich die Familiensituation entspannter gestalten kann.
Die Methodik wird in einer Atmosphäre von Freude und durchgeführt, so dass die Kinder eine positive Einstellung zu sich selbst aufbauen können.
Gesunde Kinder, die auf den Leistungsdruck in der Schule mit Konzentrationsstörungen, Unruhe, stressbedingt reagieren. Für Kinder, die nach ärztlicher, psychologischer Abklärung und ohne Krankheitszustand, allgemeine Missempfindungen haben, die auf zu große Anspannung zurückzuführen sind. Kinder, die sich durch Übung ihrer Entspannungsfähigkeit in die Lage versetzen können, gelassen auf schulische Anforderungen zu reagieren.