Dieses Titelbild ist mit KI generiert. Es zeigt nicht die tatsächliche Kursleitung oder den tatsächlichen Kursort.
SuSi (Supporting Siblings) - Der Stressbewältigungskurs für Geschwister von Kindern mit Erkrankung und/oder Behinderung (Kompaktkurs)
„SuSi“ ist ein Gruppenangebot für alle Geschwister von chronisch kranken, schwerkranken oder behinderten Kindern. Die gesunden Geschwisterkinder machen in ihren Familien sowie in ihrem sozialen Umfeld oft ähnliche, teils belastende Erfahrungen. Der SuSi-Kurs gibt ihnen die Möglichkeit, sich mit anderen Kindern darüber auszutauschen und zu erlernen, wie sie mit den besonderen Herausforderungen in ihrem Leben gut umgehen können.
Im Kurs werden viele Spiele und Übungen gemacht, die Kinder lernen ihre Stärken spielerisch kennen und üben, selbstbewusst ihre eigenen Bedürfnisse zu äußern. Sie erlernen, wie sie sich gut entspannen können und haben gemeinsam in der Gruppe viel Spaß.
Die Maßnahme zum multimodalen Stress- und Ressourcenmanagement ersetzt keine psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung. Für Versicherte mit schweren behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen sind Maßnahmen zum multimodalen Stress- und Ressourcenmanagement kontraindiziert.
6 x 120
Min.
350,00 €
58,33 €
pro Einheit
8 bis 12
Jahre
Auf Anfrage
Das Präventionstraining SuSi umfasst 6 Einheiten mit je 120 Minuten. Diese werden als Kompaktkurs an 3 Tagen mit jeweils 4 Stunden durchgeführt. In zwei Einheiten (Modul 1 und Modul 6) des Kurses sind Gemeinschaftseinheiten geplant, an denen die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit ihren Eltern teilnehmen.
Die Inhalte sind folgend stichpunktartig aufgelistet.
Stressbewältigungskompetenz: Förderung…
• …der Differenzierung und Reflexion von Stress, Stressreaktionen, günstiger sowie ungünstiger Stressverarbeitungsstrategien
• …der problem- und emotionsorientierten Bewältigung
• …der kognitiven Verarbeitung, Bewusstmachung und Reflexion der eigenen Bewertungsprozesse (funktionaler Denkstil)
• …der Reflexion des Zusammenhang von Emotionen, Kognitionen und Verhalten
Die Inhalte im Bereich Stressbewältigungskompetenz werden umgesetzt über kognitiv-behaviorale Methoden (z.B. Stresswaage), Hausaufgaben (z.B. Selbstbeobachtung), Informationsvermittlung, Gruppengespräche und Bewegungsspiele mit Selbstwahrnehmungsanteilen.
Entspannungskompetenz: Erlernen eines Entspannungsverfahrens (Fantasiereisen mit Elementen aus dem Autogenen Training)
Sozialkompetenz: Förderung…
• …von selbstsicherem Verhalten
• …von kommunikativen Kompetenzen
• …der Wahrnehmung und Äußerung eigener Wünsche und Bedürfnisse
• …von kooperativem Verhalten
• …des Austauschs mit anderen Geschwisterkindern
Die Inhalte im Bereich Sozialkompetenz werden umgesetzt durch kooperationsspiele mit anschließender Reflexion, Gruppengespräche, ressourcenorientierte Hausaufgaben und spielerische Übungen.
Ressourcen und Selbstwert: Förderung…
• …des Gebrauchs von positiven Selbstinstruktionen
• …des Erkennens und Ausbauens von Stärken als Stressverarbeitungsstrategien
• …der Persönlichkeit und der Selbstwahrnehmung
Die Inhalte im Bereich Ressourcen und Selbstwert werden umgesetzt über kognitiv-behaviorale Methoden (z.B. Stresswaage), Hausaufgaben (z.B. Selbstbeobachtung), Gruppengespräche und kreative Methoden.
Elternarbeit/Stressbewältigung im familiären System: Förderung…
• …des Perspektivenwechsels
• …der Wahrnehmung der familiären Ressourcen in der Stressbewältigung
• …der Kommunikation in der Familie
Den Eltern werden die Ziele und Inhalte des Kurses vermittelt. Außerdem lernen Sie Möglichkeiten kennen, wie Sie Ihr Kind bei der Umsetzung des Erlernten im Alltag unterstützen können und somit die Nachhaltigkeit der Kurseffekte fördern können. Des Weiteren wird an die Vorbildfunktion der Eltern in Bezug auf Stressbewältigung appelliert.
Die Inhalte im Bereich Elternarbeit werden umgesetzt über kognitiv-behaviorale Methoden (z.B. Stresswaage), Informationsvermittlung, Hausaufgaben und Gruppengespräche.
Methoden zur Umsetzung der Ziele und Inhalte
Im Rahmen des SuSi-Trainings werden z.B. folgende Methoden verwendet:
• Psychoedukation und Wissensvermittlung zum Kennenlernen der Entstehung von Stress und Stressreaktionen, der Reflektion eigener Ressourcen und funktionaler sowie dysfunktionaler Bewältigungsstrategien
• Kognitive und behaviorale Methoden, z.B. kognitive Umstrukturierung, Selbstbeobachtung, positive Selbstinstruktionen, Modelllernen, kognitive Problemlösung sowie Entspannungstechniken
-zum Aufbau von funktionalen Stressbewältigungsstrategien und Ressourcenaktivierung
-zum Erkennen der eigenen Stressreaktionen sowie zum Aufbau von Regulationsfertigkeiten und emotionalen Copingstrategien
• Erlebnispädagogische Methoden (Kooperationsspiele) und kreative Methoden,. z.B. das Erlernte direkt erfahrbar machen
- um den Transfer in den Alltag zu gewährleisten, um die Nachhaltigkeit der erzielten Effekte abzusichern, und problemorientierte Copingstrategien zu erproben
Ein Fokus liegt auf dem Transfer in den Alltag, um die Nachhaltigkeit der erzielten Effekte abzusichern. Hierfür erhalten die Teilnehmenden konkrete Anleitungen und Hausaufgaben für den Alltag. Grundsätze der Arbeit sind Ressourcen- sowie Lösungsorientierung. Die Stärken der Kinder und Jugendlichen werden gezielt gefördert und hervorgehoben, sodass eine Selbstwertstärkung resultiert. In jeder Stunde ist das Ziel, den Kindern über Kooperationsaufgaben die Erfahrung von sozialer Integration zu vermitteln.
Die eingesetzten Methoden wurden teilweise bereits in anderen Trainingsprogrammen erprobt und auf ihre Wirksamkeit hin überprüft (z.B. Anti-Stress-Training für Kinder).
Im Rahmen des SuSi-Trainings werden z.B. folgende Methoden verwendet:
• Psychoedukation und Wissensvermittlung:
zum Kennenlernen der Entstehung von Stress und Stressreaktionen, der Reflektion eigener Ressourcen und funktionalen sowie dysfunktionalen Bewältigungsstrategien
• Kognitive und behaviorale Methoden, z.B. kognitive Umstrukturierung, funktionaler Denkstil, Selbstbeobachtung, positive Selbstinstruktionen, Modelllernen, kognitives Problemlösung sowie Entspannungstechniken
->zum Aufbau von funktionalen Stressbewältigungsstrategien und Ressourcenaktivierung
->zum Erkennen der eigenen Stressreaktionen sowie zum Aufbau von Regulationsfertigkeiten und emotionalen Copingstrategien
• Erlebnispädagogische Methoden (Kooperationsspiele) und kreative Methoden,. z.B. das Erlernte direkt erfahrbar machen
-> um den Transfer in den Alltag gewährleisten und um die Nachhaltigkeit der erzielten Effekte abzusichern
-> problemorientierte Copingstrategien erproben
Ein Fokus liegt auf dem Transfer in den Alltag, um die Nachhaltigkeit der erzielten Effekte abzusichern. Hierfür erhalten die Teilnehmenden konkrete Anleitungen und Hausaufgaben für den Alltag. Grundsätze der Arbeit sind Ressourcen- sowie Lösungsorientierung. Die Stärken der Kinder und Jugendlichen werden gezielt gefördert und hervorgehoben, sodass eine Selbstwertstärkung resultiert. In jeder Stunde ist das Ziel, den Kindern über Kooperationsaufgaben die Erfahrung von sozialer Integration zu vermitteln.
Die eingesetzten Methoden wurden teilweise bereits in anderen Trainingsprogrammen erprobt und auf ihre Wirksamkeit hin überprüft (z.B. Anti-Stress-Training für Kinder).
Praxishandbuch:
Alle Methoden und Interventionen mit Anleitungen zur standardisierten Kursdurchführung sind in einem Praxishandbuch ausführlich beschrieben.
Geschwister von kranken und/oder behinderten Kindern sind aufgrund Ihrer besonderen Lebenssituation vielfältigen Belastungen ausgesetzt, die oftmals zu Stressreaktionen und weiteren psychischen Problematiken führen. Der SuSi-Kurs zielt darauf ab, die Stressbewältigungskompetenzen der Geschwisterkinder zu fördern, indem relevante Stressbewältigungs- und Lebenskompetenzen gestärkt werden. Damit werden die Kinder befähigt mit den Belastungen und ihren individuellen Stressoren ihrer Lebenssituation dauerhaft eigenständig auf positive Weise umzugehen und diese zu bewältigen (Empowerment). Der SuSi-Kurs basiert auf dem transaktionalen Stressmodell nach Lazarus (1960). Es wird ein Verständnis für die Entstehung von Stress im Allgemeinen sowie in konkreten Lebenssituationen der Geschwister aufgebaut (Was ist Stress?). Anschließend werden die Kinder sensibilisiert, ihre persönlichen Stressreaktionen zu erkennen (physiologisch, emotional, kognitiv und behavioral) und sie mit der jeweilig Stress auslösenden Situation in Zusammenhang zu bringen (Stressanalyse mit Hilfe der Stresswaage). Anschließend werden gezielt Stressbewältigungskompetenzen erlernt und trainiert (instrumentelles Stressmanagement). Typischen Belastungen und Stressoren werden gezielte Bewältigungsstrategien entgegen gesetzt. Ziel ist, dass die Kinder ein möglichst breites Repertoire an Bewältigungsmöglichkeiten für sich entwickeln und dieses flexibel in ihrem Alltag einsetzen können. Weiterhin wird besonders an den persönlichen Bewertungsprozessen angesetzt: Stressvermehrende Gedankenmuster und Bewertungsstile werden bewusst gemacht und in stressmindernde umgewandelt (Kognitives Stressmanagement).
Zudem werden die Kinder und vor allem ihre Eltern dabei unterstützt, familieninterne Stressoren zu erkennen und zu verringern. Die Eltern üben hierbei eine Vorbildfunktion aus und sind positives Modell für die Kinder.
Außerdem erlernen die Geschwister auf kindgerechte Weise das Entspannungsverfahren Fantasiereise mit Elementen aus dem Autogenen Training als eine wichtige Bewältigungsstrategie für belastende Situationen (palliativ-regeneratives Stressmanagement).
Weiterhin spielen im Kurs die Aktivierung persönlicher Ressourcen (z.B. Selbstwertgefühl und Sozialkompetenz) eine erhebliche Rolle sowie der Transfer der erlernten Bewältigungskompetenzen in den Alltag.
Damit verfolgt der SuSi-Kurs das Ziel der Förderung der psychischen Gesundheit sowie der gesundheitsbezogenen Lebensqualität. Dementsprechend sollen gleichzeitig negative Auswirkungen chronischen Stresses vermieden werden (auf körperlicher und psychischer Ebene). Das Angebot ist mit seinen Inhalten sowohl dem instrumentellen und kognitiven Stressmanagement zuzuordnen (Förderung der Stressbewältigungskompetenz).
Die Zielgruppe für den SuSi-Kurs sind gesunde Geschwister im Alter von 8 bis 12 Jahren von chronisch kranken, schwer kranken und/oder behinderten Kindern, die lernen wollen, mit den Stressbelastungen sicherer und gesundheitsbewusster umzugehen, um dadurch potenziell behandlungsbedürftige Stressfolgen zu vermeiden. In das Training einbezogen wird jeweils auch mindestens ein Elternteil der Geschwisterkinder.