Das Autogene Training (AT) ist nicht nur in Deutschland eine der am häufigsten angewandten Entspannungsverfahren. Der Psychiater und Psychotherapeut Prof. Dr. J.H. Schulz (1884-1970) beschäftigte sich intensiv mit der Hypnose. Hieraus entwickelte er in den 1920er/1930er Jahren das autogene Training - auch „konzentrative Selbstentspannung“ - genannt. Autogenes Training ist eine wissenschaftlich-medizinisch anerkannte und praktizierte Form der Selbstentspannung. In den vergangenen Jahrzehnten wurden eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien und Untersuchungen im Bereich des autogenen Trainings durchgeführt, die die positiven Wirkungen der Selbstentspannung eindeutig belegen. Das AT basiert darauf, dass das vegetative Nervensystem über die oben genannte konzentrative Selbstentspannung positiv beeinflusst wird.
AT hat zum Ziel u.a. bei
• Schlafstörungen
• Kopfschmerzen
• Prüfungsängsten (z.B. bei Aus- und Weiterbildungen)
• Konzentrationsschwächen und
• Stresssituationen zu helfen
8 x 60
Min.
105,00 €
13,13 €
pro Einheit
13 bis 17
Jahre
Ja
AT nach Schulz. Die verschiedenen Grundübungen (Ruhe mit Schwere, Wärme, Atem, Herz, Bauch und Stirn) werden jeweils in einer Unterrichtsstunde des Kurses vorgestellt und vermittelt. Die achte Einheit beinhaltet alles Erlernte.
Bei dem Kurs handelt es sich um ein geschlossenes Angebot, d.h. es findet eine Informationsveranstaltung für die Eltern bei Beginn des Kurses statt. Hieran schließt sich der eigentliche Kurs mit acht Unterrichtsstunden an.
Verhaltensorientierte Gruppenberatung mit
Erläuterung der psychophysischen Wirkzusammenhänge
von Stress und Entspannung, Einübung
des Entspannungsverfahrens sowie Anleitung für
Übungen außerhalb der Trainingssitzungen, um
einen Transfer in den Alltag zu gewährleisten. Die Grundübungen des AT nämlich Ruhe, Schwere, Wärme, Atem, Herz, Bauch und Stirn werden erst mündlich von der Kursleiterin vorgestellt und dann in praktischen Übungen angewendet.
Entspannungsverfahren zielen darauf ab, physischen
und psychischen Spannungszuständen
vorzubeugen bzw. diese zu reduzieren. Sie
setzen damit im Wesentlichen auf der Ebene des
palliativ-regenerativen Stressmanagements an.
Die zu erlernende Entspannungsreaktion stellt
den Gegenpol zu den unter Stress auftretenden
körperlichen Reaktionen dar. Im Verlaufe eines
Entspannungstrainings wird durch regelmäßiges
Üben die selbstständige Auslösung der Entspannungsreaktion
gebahnt und für den alltäglichen
Einsatz stabilisiert.
Versicherte mit Stressbelastungen, die ein Verfahren zur gezielten Dämpfung der akuten Stressreaktion erlernen und über dessen regelmäßige
Anwendung zu vegetativ wirksamer Erholung und Regeneration finden möchten. Jugendliche können an spezifisch auf diese Altersgruppe
ausgerichteten Entspannungstrainings teilnehmen. Für Versicherte mit schweren behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen sind die Maßnahmen
kontraindiziert.