Wirbelsäulengymnastik (Core Training)

Die Mitte des Rumpfes (englisch Core) ist die natürliche Kraftzentrale in der Körpermitte. Seine Funktionen sind sehr vielseitig: bei allen Bewegungen im Alltag stabilisiert das Core die Wirbelsäule, richtet den Rumpf auf und schützt die innenliegenden Organe. Ein mehrschichtiges, komplex aufeinander liegendes Muskelsystem im Bereich des Bauches, des Rückens und der Hüfte sorgt für diese Multifunktionalität. Im Zuge der stetig zunehmenden Rückenprobleme in der Bevölkerung und zusätzlich wachsender Wertschätzung der eigenen Gesundheit hat sich die Wirbelsäulengymnastik (Coretraining) längst als festes Element in der Prävention bewährt. Der Stärkung und Stabilisierung der Rumpf- und dessen umliegender Muskulatur kommt demnach eine wichtige präventive Aufgabe zu. Präventiv können mit aktiv eingesetzter Wirbelsäulengymnastik auftretende Probleme wie fehlende Rumpfstabilisation, Rückenschmerzen, Verspannungen und Kopfschmerzen verhindert werden.
10 x 60
Min.
130,00 €
13,00 €
pro Einheit
18 bis 69
Jahre
Ja
Inhalte (nähere Ausführungen siehe Trainermanual) Körperwahrnehmung • Aufmerksamkeitslenkungen • Übungen zur taktilen Wahrnehmung Training der motorischen Grundeigenschaften Kraft • Training der Muskelkraft – aktiv-dynamisch • Kräftigung der Rumpf- und Extremitätenmuskulatur • Stabilisierungstraining für die Rückenmuskulatur Ausdauer • Training der allgemeinen aeroben Ausdauer Beweglichkeit • Mobilisationsübungen, Dehnübungen, Lockerungsübungen Koordination • Übung zur Förderung der Sensomotorik • Verbesserung der muskulären Koordination • Bewältigung komplexer Bewegungssituationen • Übungen zur Förderung der Gleichgewichtsfähigkeit Entspannung Vermittlung muskulärer Entspannung/Regeneration Haltungs- und Bewegungsschulung • Vermittlung rücken- und gelenkfreundlicher Verhaltensweisen Wissensvermittlung und Informationen • Gesundheit • Wirbelsäule • Bewegung • Entspannung
Es ist unumstritten, dass der Bewegungsmangel der Menschen einen großen Risikofaktor für die Gesundheit darstellt und körperlich-sportliche Aktivitäten zu den zentralen Faktoren der Erhaltung sowie der Wiederherstellung der physischen und der psychosozialen Gesundheit gehören. Dieses Wissen muss den Teilnehmern kompetent vermittelt werden. Sie sollen ihre alltäglichen Bewegungsgewohnheiten erkennen, diese kritisch reflektieren lernen und dann nachhaltig ändern und über entsprechende Alternativen nachdenken oder verfügen. Durch das eigene Erarbeiten von Wissen erfolgt ein gemeinsames nachhaltiges Lernen in der Gruppe mit eigenen Fragen, Ideen und ständigem Austausch untereinander. Der Übungsleiter nimmt sich zurück und lässt die Gruppe agieren. Auch kleine Hausaufgaben sollten immer wieder aufgegeben werden. So können die Teilnehmer zu Hause üben und Bewegungsaspekte verinnerlichen. Den Teilnehmern soll bewusstgemacht werden, wie bedeutsam regelmäßige körperliche Aktivität und Bewegung ist und wie sie diese in das Alltagsleben mit einbeziehen können. - Differenzierung - Bewusstheit - Selbsttätigkeit - Anschaulichkeit - Vielseitigkeit - Planmäßigkeit - Bedeutsamkeit und Machbarkeit
Das übergeordnete Ziel des Kurses ist die gezielte Verbesserung der individuellen gesundheitlichen Situation der Teilnehmer durch den Abbau von Bewegungsmangel, die Förderung physischer und psychosozialer Ressourcen und die Vermittlung von gesundheitsgerechtem Bewegungsverhalten. Im Rahmen der in den Kursablauf integrierten praktischen Übungen, wird die Wahrnehmung der Teilnehmer für ihre eigene Körpermitte geschult und Übungseinheiten erarbeitet, die in den Alltag integriert werden sollen. •Stabilisierung des allgemeinen gesundheitlichen Wohlbefindens •Aufbau und Besserung der (rückenspezifischen) körperlichen Fitness •Verbesserung der individuellen Körperhaltung und Bewegungsabläufe im Alltag •Erleben von positiven Haltungs- und Bewegungserfahrungen •Warnehmung und Erleben des eigenen Körpers •Aufbau von bewegungsbezogenen Selbststeuerungskompetenzen •Stärkung physischer Gesundheitsressourcen •Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen •Verminderung von Risikofaktoren •Aufbau von Bindung an gesundheitssportliche Aktivität •Verbesserung der Bewegungsverhältnisse
Versicherte mit Bewegungsmangel, die ein spezielles Risiko im Bereich des Muskel-Skelett-Systems aufweisen, vor allem im Bereich Rumpfstabilität und Beweglichkeit der Wirbelsäule, ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen.