Aquagymnastik (Ausdauer)

Was ist Aquagymnastik? Kurz gesagt: ein Ganzkörpertraining im Wasser Gesundheitliche Auswirkungen: Die folgenden Gründe fassen zusammen, warum das Bewegungsangebot im Wasser so gesund ist. - Entlastung der Gelenke - Verletzungsgefahr sehr gering - Kräftigung des Halte- und Stützapparates - Förderung der Beweglichkeit - Bewegung im Wasser macht Spaß - Ausdauertraining - Training der Atemmuskulatur - Eigenschaften des Wassers helfen, das persönliche Fitnesslevel zu verbessern - Gefäßtraining - Massage der Haut - Wohlbefinden / Entspannung im Wasser - Abhärtung - Stoffwechselanregung - Einstieg für sportlich ungeübte oder ältere Menschen jederzeit möglich, da geringe Verletzungsgefahr - Gleichgewichtsverbesserung - Verbesserung des Tastsinnes und der Koordination - einfacher Einstieg für Neu- bzw. Wiedereinsteiger - Spaß und Freude an Bewegung - positive soziale Effekte - verbaler Austausch in der Gruppe
10 x 45
Min.
128,00 €
12,80 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Ja
Eine Übungseinheit Wassergymnastik ist grundsätzlich in drei Teile gegliedert: Erwärmung (Warm-up), Hauptteil, Ausklang (Cool-Down). In der Aufwärmphase ist es das Ziel mit geeigneten Bewegungsübungen die Muskulatur auf die "richtige Temperatur zu bringen" und folge dessen die sportliche Leistung im Hauptteil zu erleichtern. In diesem Teil werden mit Hilfe von Kleingeräten, wie z.B Poolnudeln, Handschuhe und Bälle sowohl Kräftigungs- und Beweglichkeitsübungen, als auch Koordinations- und Konditionsübungen durchgeführt. In dem Ausklang geht es mit Hilfe von leichten Dehnungs- und Mobilisationstechniken vorrangig darum, die Muskulatur abschließend zu lockern. Durch den Einbau von theoretischen Inhalten (bspw. durch Vorträge) wird ein Effekt- und Handlungswissen vermittelt. Der Alltagstransfer wird durch das Austeilen (bspw. in der 9. Übungseinheit)der Teilnehmerunterlagen/ Handouts gewährleistet. Diese werden zu Hause genaustens studiert und in der letzten Einheit besprochen, um somit die Nachhaltigkeit der Übungen zu sichern.
In der Wassergymnastik wird mit Hilfe von Lehrgesprächen die Verbindung von Kenntnisvermittlung und praktischen Erfahrungen vermittelt. Durch das Trainieren in einer Gruppe wird weiterhin die Gruppendynamik gefördert. Der Bewegungsmangel als Risikofaktor mit enormen Folgewirkungen werden innerhalb der Gruppe besprochen, mit der Motivation regelmäßige körperliche Aktivitäten aufzunehmen und beizubehalten. Durch angemessene Belastungsvorgaben wird in der Wassergymnastik auf die spezifische Situation der Zielgruppe eingegangen Der Einsatz von Kleingeräten, wie z.B. Poolnudeln Bretter oder Bälle gehört selbstverständlich dazu. Bei der Ausführung der einzelnen Übungen pflegt der Kursleiter eine gesunde Dosierung von Vormachen und einer professionellen Teilnehmerkorrektur zur Sicherung der Nachhaltigkeit in der Bewegungsausführung. Methodische Maßnahmen sind Aktionen des Lehrers, um den Lernprozess in Gang zu setzen, den Unterricht zu lenken und zu steuern. Zu den methodischen Maßnahmen zählen u.a. - Bewegungsanweisung - Bewegungserklärung - Vormachen - Bewegungsbeschreibung - Bewegungskorrektur u.v.m. Allgemeine methodisch - pädagogische Grundsätze: - vom Leichten zum Schweren - vom Bekannten zum Unbekannten - vom Einfachen zum Komplexen - vom Wesentlichen zum Unwesentlichen - erst langsam, dann beschleunigen - vom geringen Widerstand zum großen Widerstand Eine der wichtigsten Maßnahmen ist die Bewegungskorrektur.
Hauptziel der Aquagymnastik ist Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme. Weiterhin geht es darum soziale Kontakte zu knüpfen und das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, nicht nur allein durch geeignete Bewegungsprogramme, zu stärken. Diese gesundheitssportliche Aktivitäten sollten möglichst gebunden werden. Weiterhin steht die Schulung des Körpergefühls im Vordergrund. Zusätzlich beabsichtigen wir mit unserer präventiven Wassergymnastik die psychosozialen Gesundheitsressourcen, wie z.B. Handlungs- und Effektwissen, Selbstwirksamkeit und Stimmung zu stärken. Die Bewältigung von psycho-somatischen Beschwerden und Missbefindenszuständen wird ebenso angestrebt, wie die Verbesserung der Bewegungsverhältnisse (durch Aufbau kooperativer Netzwerke beim Zugang zu einer gesundheitssportlichen Aktivität)
Zur Zielgruppe gehören Versicherte mit speziellen Risiken im Muskel-Skelettsystem (z.B. überwiegend sitzender Tätigkeit), ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen des Bewegungsapparates