Pilates

Pilates, auch Pilates-Methode genannt, ist ein systematisches Ganzkörpertraining zur Kräftigung der Muskulatur, primär von Beckenboden-, Bauch- und Rückenmuskulatur. Das Pilatestraining kann auf der Matte und an speziell entwickelten Geräten stattfinden. Erfunden hat es der 1883 in Mönchengladbach geborene Joseph Hubert Pilates. Er nannte seine Methode zunächst Contrology, da es bei Pilates darum geht, die Muskeln mit Hilfe des Geistes zu steuern.
10 x 60
Min.
100,00 €
10,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Ja
Module zur Verbesserung der physischen Ressourcen Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, mit Hinweisen zur Belastungsdosierung und Belastungsanpas - sung, zur korrekten Ausführung von Aufgaben - stellungen­und­Übungen,­zur­motivierenden­ Durchführung der Module (z. B. Einsatz von Musik, Herstellung positiver sozialer Kontexte, Kursleiterverhalten) • Lockerungsübungen im Rahmen der genann- ten Module zur Förderung der physischen Ressourcen sowie ein Modul zur Verbesserung der Entspannungsfähigkeit • Aufbau von Handlungs- und Effektwissen zur gesundheitsförderlichen Wirkung von Bewegung und Entspannung insbesondere der durchgeführten Aufgaben zur Verbesse - rung der gesundheitsbezogenen Fitness (z. B. Belastungsdosierung, korrekte Ausführung der Übungen) • Vermittlung von Körpererfahrung und positi - ven Bewegungserlebnissen in der Gruppe, • Maßnahmen zur Unterstützung der Integra- tion des Gelernten in das Alltagsleben nach Interventionsende • Kontinuierliche Information und Anleitung zu gesundheitsförderlichen Bewegungsabläufen im Alltag, vermehrter regelmäßiger Bewegung im Alltag (z. B. Treppensteigen, Radfahren) Anregungen für eine ergonomische und gesundheitsförderliche Arbeitsplatzgestaltung sowie zur Vermeidung von einseitig belasten - den Situationen in Beruf und Alltag • Unterstützung der Weiterführung gesundheits - sportlicher Aktivitäten z. B. in Sportvereinen oder Fitnessstudios
Verhaltensorientierte Gruppenberatung mit praktischem Training zum Kennenlernen und Einüben des neuen Bewegungsverhaltens • Informationen über die Zielgruppe, insbeson - dere zu den Folgewirkungen des Risikofaktors Bewegungsmangel sowie zu Barrieren der Zielgruppe, regelmäßige körperliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten • Eingehen­auf­die­spezifische­Situation­der­ Zielgruppe, insbesondere unter dem Gesichts- punkt der Barrieren, regelmäßige gesund - heitssportliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten (u. a. zielgruppenangemessene Belastungsvorgaben) • Verbindung von praktischer Erfahrung mit Kenntnisvermittlung (bzw. Information) • Verbindung von körperlicher Beanspruchung mit positivem emotionalen Erleben (z. B. durch Rhythmisierung, durch Einsatz von Geräten und Materialien, durch Gruppenauf - gaben) • Verbindungen herstellen zwischen einer problemzentrierten Bewältigung gesundheitli - cher Probleme und einer emotionszentrierten BewältigungVermittlung von Strategien zur Bindung an körperliche Aktivität (z. B. Handlungsplanung, Barrierenmanagement) • Vernetzung des Angebots einerseits zur Er- leichterung eines Einstiegs (z. B. mit Ärztin- nen/Ärzten), andererseits zur Unterstützung des­Übergangs­in­Folgeangebote­(z.­B.­durch­ Kooperation mit Sportvereinen)
Kernziel 1: Stärkung physischer Gesund- heitsressourcen (insbesondere die Faktoren gesundheitsbezogene Fitness, Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, Entspannungsfähigkeit) • Kernziel 2: Stärkung psychosozialer Gesund - heitsressourcen (insbesondere Handlungs- und Effektwissen, Selbstwirksamkeit, Stimmung, Körperkonzept, soziale Kompetenz und Ein - bindung) • Kernziel­3:­Verminderung­von­Risikofaktoren­ (insbesondere solche des Herz-Kreislauf-Sys- tems sowie des Muskel-Skelett-Systems) • Kernziel 4: Bewältigung von psychosomatischen Beschwerden­und­Missbefindenszuständen • Kernziel­5:­Aufbau­von­Bindung­an­gesund - heitssportliche Aktivität • Kernziel 6: Verbesserung der Bewegungsver - hältnisse (u. a. durch den Aufbau kooperativer Netzwerke beim Zugang zu einer gesund- heitssportlichen Aktivität und bei deren Weiterführung
Versicherte mit speziellen Risiken im Bereich des Muskel-Skelett-Systems, im Bereich des Herz-Kreislauf-Systems und des metabolischen Bereichs, im psychosomatischen Bereich und im Bereich der motorischen Kontrolle, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen