Dieses Titelbild ist mit KI generiert. Es zeigt nicht die tatsächliche Kursleitung oder den tatsächlichen Kursort.
H.W - Haltungstraining für Jugendliche zwischen 13 – 17 Jahren ( Stark und kompetent in der Stressbewältigung)
Mit dem Ziel der Selbstwirksamkeit, fördert das Training den Aufbau von Selbstvertrauen sowie den Zugang zu den eigenen Ressourcen. Besonders bei Stressbelastungen und starken Emotionen, sind die Erweiterung der persönlichen Handlungsfähigkeit und der Aufbau von Selbstvertrauen zwei zentrale Faktoren, umgelassen und klar in Krisen zu reagieren. Ein gesundes Selbstmanagement und adäquate Stressbewältigungsstrategien sind zentrale Bausteine in der Entwicklung von Jugendlichen.Das Training wurde auf Grundlage der Resilienzforschung, als auch aus den Erkenntnissen der Glücks- und Gehirnforschung und des multimodalen Stressmanagements entwickelt.Die Trainingsinhalte werden auf die jeweilige Altersgruppe angepasst. Sie eröffnen positive Entfaltungsspielräume und schaffen neues Vertrauen, innere Ruhe sowie Zuversicht bei den Teilnehmern. Dies verhilft ihnen, ihre Gedanken sowie Gefühle besser zu verstehen und einordnen zu können.
12 x 60
Min.
150,00 €
12,50 €
pro Einheit
13 bis 17
Jahre
Nein
Die genaue Beschreibung der Trainingsinhalte sind in den Stundenverlaufsplänen mit beigefügt. Die Trainingsstunden sind so aufgebaut, dass durch Aktivierungs- und Entspannungsphasen, die Zielgruppe gut durch die Trainings- und Lerninhalte geführt werden kann. Durch die Reflektion und den Alltagstransfer, lernen die TN, auch selbständig, Entspannungstechniken auszuprobieren und in ihren Alltag zu verankern. Das Training fördert die Wahrnehmung und sorgt dafür das präventiv Stressfaktoren im Vorfeld abgebaut werden und einen neuen Bewertungsmaßstab entwickelt wird. Im Vorfeld findet eine Informationsveranstaltung/Elternabend statt, bei dem auch die Eltern, zum Thema Stress-Stressabbau aufgeklärt werden. Sie können auch das instrumentelle Stressmanagement für ihre Kinder positiv beeinflussen und Stressfaktoren abbauen. Im Folgenden werden die Kernmodule und einige inhaltliche Themen erwähnt.
Module sind:
• Modul 1: Haltung/ Orientierung
Kennenlernen der Gruppe, Was ist Stress, Stressfaktoren, Stressempfinden
• Modul 2: Kommunikation/Raum für Neues
Ruhepausen, Auflockerungen,
• Modul 3: Innere Stärke/Fokus
Steigerung der Selbstwirksamkeit, Bewältigungsstrategien, Bedürfnisse erkennen und befriedigen, Selbstakzeptanz,
• Modul 4: Feel Good/Transformation
Selbstakzeptanz, Stressmanagement, Opferrolle verlassen, Handlungsfähigkeit erhöhen
Die genaue Beschreibunng ist in den Stundenverlaufsplänen wieder zu finden.
Das Training orientiert sich an den Bausteinen des transaktionalen Stressmodell von Lazarus und bringt die Zusammenhänge zwischen Stresssituationen, Stressreaktionen und Bewältigungsstrategien zielgruppengerecht in den Lerninhalten zusammen. Im Trainingsverlauf sollen die Teilnehmer in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt und Handlungsfähigkeit erlangen. Dieses wird ermöglicht, indem die Wahrnehmung auf potenzielle Stresssituationen geschärft und Bewältigungsstrategien eingeübt werden. Im Rahmen der Resilienzforschung, können die Teilnehmer auf eine Menge guter Bewältigungsstrategien und Erfahrungen zurückgreifen. Dieses gilt es zu aktivieren und in Zusammenhang mit möglichen Stresssituationen zu bringen. Gemeinsam erlernen die Kinder diese neuen Handlungskompetenzen und diese Copingstrategien in gemeinsamen Übungen erfahren und sichtbar machen. Durch die konkrete Umsetzung der neuen Strategien soll das Wissen über Stress und Stressbewältigung um Erfahrungen mit der Handlungsrealisation ergänzt werden. Die Bewegungs- und Aktivierungsübungen lockern das Training auf und führen immer wieder zu besseren Konzentrations- und Aufnahmephasen bei den Teilnehmern. Diese Übungen wirken schnell gegen Müdigkeit und auch gegen Stressempfinden eröffnet den Teilnehmern erste und sichtbarer Erfolge und motiviert die Teilnehmer für weitere Erfahrungen aus dem Trainingskurs. Um auch die Eltern im Rahmen einer ganzheitlichen und Lebensweltorientierten Herangehensweisen mit ins Boot zu nehmen, sind die Trainingsunterlagen/Handout so konzipiert, dass auch die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern nachhaltig und präventiv weiter an den Lernerfolgen arbeiten können. Letztendlich spielen sie auch bei der effektiven Stressbewältigung eine große Rolle. An einem Elternabend werden erste Informationen und auch erste Inhalte zum Thema mit den Eltern besprochen (z.B. das transaktionale Stressmodell) und die aktive Rolle der Eltern thematisiert. Die Wahrnehmung der Eltern für Stresssymptome und potenzielle Stresssituationen soll geschärft werden. Darüber hinaus lernen die Eltern die Bewältigungsmöglichkeiten, die mit den Kindern erarbeitet werden, kennen. Im Rahmen einer Evaluation werden die Lernerfolge festgehalten und im Rahmen einer Qualitätssicherung mit in den Prozess eingepflegt.
Im Rahmen des Kompaktangebotes kommen unterschiedliche auf die Zielgruppe angepasste Materialien und Medien zum Einsatz. Durch den Einsatz von Flipchart, Whiteboard, aber auch begleitende Materialien (Aufgabenblätter, Handouts für Eltern und Teilnehmer) können Lerninhalte transparent und verständlich präsentiert werden. Die Lerninhalte werden aktiv vermittelt und durch Gruppendiskussionen und Gruppenarbeiten gefestigt. Durch individuelle Übungen, Aufgaben für zu Hause, können die Lerninhalte vertieft und das praktische Wissen erweitert werden. Somit ist ein Transfer in den Alltagsstrukturen vorhanden, der für das Stressmanagement von großer Bedeutung ist. Das Training wird in vielen Teilbereichen fortlaufend reflektiert und mit den Teilnehmern finden Feedbackrunden in unterschiedlichen Methoden statt. Dieses sichert die Rücksichtnahme auf individuelle Bedarfe der Teilnehmer und dient der Qualitätssicherung sowie der Zielerarbeitung während der Kursdurchführung.
Gerade in Gesundheitsförderung spielt der gruppenbezogene Ansatz eine übergeordnete Rolle. Häufig sind gruppendynamische Prozesse und Aspekte sowie soziale Beziehungen in der Gruppe ganz eng mit dem physischen und psychischen Wohlbefinden der Zielgruppe verbunden. Insofern liegt in der Sozialen Gruppenarbeit ein enormes Potential in der Aktivierung der eigenen Ressourcen, aber auch die soziale Unterstützung im Rahmen der Netzwerkarbeit, kann den Umgang mit Stress wesentlich positiv beeinflussen. Insofern wird im Laufe des Trainings die Lerninhalte zielgruppengerecht und mit einer breiten Methodenvielfalt vermittelt.
Folgende Methoden finden sich in dem Konzept und Stundenbildern wieder
• Soziale Gruppenarbeit
• Ganzheitlicher und Lösungsorientierter Ansatz (Bewältigungsstrategien; somatische, kognitive und emotionale Ebene)
• Befähigungsansatz / Capability approach
• Praktische Übungen und Anleitungen für einen effektiven und nachhaltigen Alltagstransfer
• Aufbau von Handlungswissen durch Handout und Trainings Materialien
• Methoden aus der konfrontativen Pädagogik (Übernahme der Verantwortung)
• Techniken aus dem systemischen Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen
• Systematisches Trainingsprogramm für Gruppen auf der Basis verhaltenstherapeutisch orientierter Gruppenberatung
• Anleitung zur Praxis- und Selbsterfahrung und Selbsthilfe in belastenden Situationen
• Mentaltraining
• Achtsamkeitstraining und Entspannungsübungen
• Körperbewusste Übungen und Rituale
• Vermittlung von Effektwissen zum Aufbau von gesundheitsfördernden Kompetenzen
• Stärkung des Selbstwerts
• Aktivierung der eigenen Stärken
• Verbesserung der Kommunikation
• Steigerung der Konzentration und Leistungsfähigkeit
• Förderung des prosozialen Verhalten
• Handlungssicherheit in Konflikten
• Entwicklung von Stressbewältigungsstrategien
• Stärkung der Handlungskompetenzen und des Selbstbewusstseins
• Schulung der Wahrnehmung (Fokus)
• Identitätsfindung
Auch vor Jugendlichen macht der Stress keinen Halt. Ob in der Schule oder im Alltag, die Zielgruppe erlebt sich in einer schnelllebigen Gesellschaft, die von einer zunehmenden Reizüberflutung geprägt ist und oft Überforderung/Überlastung der Zielgruppe zufolge hat. Viele können sich noch kaum entspannen und zur Ruhe finden. So kommt es, dass schon Jugendliche unter verschiedenen Stresssymptomen leiden. Das Training bietet dieser Zielgruppe die Möglichkeit, den hektischen und oft durch Stress geplagten Alltag zu entkommen und gemeinsam mit Gleichaltrigen in eine Welt des Wohlbefindens abzutauchen. Sie lernen für die Zukunft primärpräventiv von einem solchen Training zu profitieren. Mit dem Ziel der Selbstwirksamkeit, fördert das Training den Aufbau von Selbstvertrauen sowie den Zugang zu den eigenen Ressourcen. Daneben lernen die Jugendlichen, durch verschiedene Tools, wie sie sich besser regulieren und ein positives Selbstbild erschaffen können. Das Auswahlkriterium für die Teilnahme kann durch die Anmeldung über die Eltern erfolgen, aber auch eine Anmeldung über die Schule oder durch eigenes Interesse ist durchaus denkbar. Für den Trainingsprozess ist eine gewisse Gruppenhomogenität bezüglich der kognitiven Entwicklung zu einzuhalten. Jeder darf sich an den Übungen beteiligen, aber keiner muss! Auf keinen Fall darf Zwang auf die Teilnehmer ausgeübt werden, die sich nicht beteiligen möchten. Die Trainingsinhalte und Stundenbilder sind so konzipiert, dass die Teilnehmer sich zwischen der Komfort- und Lernzone bewegen und auf garkeinen Fall in die Panikzone kommen sollen. Grundsätze und Methode der sozialen Gruppenarbeit finden in den Stundenbildern Berücksichtigung.