Der Unterschied zu herkömmlichen Trainingsmethoden liegt darin, nicht einfach die rohe Muskelraft in den Vordergrund zu stellen, sondern vielmehr das Verletzungsrisiko zu verringern und die Leistungsfähigkeit zu steigern. Isoliertes Training vereinzelter Muskelgruppen, bei denen die Bewegung von High-Tech-Maschinen vorgegeben wird, kommt nicht in Frage. Denn beim Üben an einem festen Gerät übernimmt dieses die Stabilisierung des Sportlers. Funktionelles Krafttraining schult die Eigenwahrnehmung von Sehnen und Gelenken, baut über Stabilisierung Muskeln auf und macht so fit für Training, Alltag und persönliche Ziele. Eine wichtige Rolle dabei spielt der Rumpf, der Hauptstabilisator des Menschen. Um diesen permanent zu stärken, finden viele Übungen des funktionellen Krafttrainings in der Regel haltend statt. Eine stabile Hüfte beispielsweise wirkt sich nicht nur positiv auf das Hüftgelenk, sondern vor allem auch auf die Stabilität der Wirbelsäule aus.
8 x 60
Min.
60,00 €
7,50 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Nein
Stabilisierende und kräftigende Übungen der gesamten Rückenmuskulatur sowie der Gesäß- und Bauchmuskulatur
- Verbesserung der Flexibilität bzw. Dehnung der evtl. verkürzten Muskulatur beispielsweise der Nacken- und/oder Gesäßmuskulatur ( M. levator scapulae, Mm. Glutei, ...)
- Verbesserung der Wahrnehmung durch Körperwahrnehmungsübungen (Bewußtmachung und Differenzierung der Körper- und Selbstwahrnehmung)
- Schulung der allg. aeroben Ausdauer unter den entlastenden, aber auch stabilisierenden Bedingungen
- Vermittlung von Kenntnissen bzw. Gewöhnung an wirbelsäulen-schonendes Verhalten im Alltag
- Erläuterung des Zusammenhangs zwischen Ernährung und Gelenkbeschwerden (z.B. bei Übergewicht)
- Vermittlung von Spaß an der Bewegung
- Gruppentraining unter Anleitung
- Wissensvermittlung per Vortrag
- Gemeinsame Gespräche zur individuellen Problemlösung
- Spielformen
- Übungen beschreiben, anleiten und korrigieren sowie wiederholen.
- Partner- und Gruppenaufgaben
- Reflektionsgespräche
- Förderung der allgemeinen Leistungsfähigkeit und der Motorik
- Förderung/Verbesserung der Rumpfstabilität in ihren statischen und dynamischen Anteilen
- Mobilisierung des Bewegungsapparates
- Abbau der Rückenbeschwerden
- Kräftigung der haltungsstabilisierenden Rückenmuskulatur
- Verbesserung der Haltungskoordination
- Entspannung und Verbesserung des Wohlbefindens
- dadurch eine verbesserte Lebensqualität
- Motivation zu lebenslangem Sporttreiben
Versicherte mit speziellen Risiken im Bereich des
Muskel-Skelettsystems, im Bereich des Herz-Kreislaufsystems
und des metabolischen Bereichs, im
psycho-somatischen Bereich und im Bereich der
motorischen Kontrolle, jeweils ohne behandlungsbedürftige
Erkrankungen.