Möchten Sie etwas für Ihre Haltung tun? Sitzen Sie viel oder suchen Sie ein sinnvolles Ganzkörpertraining? Vielleicht sind Sie "Wiedereinsteiger" oder "Einsteiger" was körperliche Aktivität betrifft...
Was kann Pilates? Pilates ist ein sanftes und effektives Ganzkörpertraining, welches die tiefliegende Muskulatur kräftigt und Ihnen einen Weg zu mehr Entspannung und Wohlbefinden bietet. Darüber hinaus vermittelt der Kurs Wissen über Hintergründe und Effekte der Methode von Joseph H. Pilates. Ziel ist eine Umsetzung in Alltagsbewegungen und gesundheitssportliche Aktivität. Wir vermitteln das Wissen, Sie erleben und erfahren die Effekte durch die praktischen Übungen, entspannen und haben auch noch in Kleingruppen viel Freude an Bewegung.
10 x 60
Min.
169,00 €
16,90 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Nein
Eine Kurseinheit setzt sich immer aus dem Einführungsteil, der Bewegungspraxis und dem Stundenausklang zusammen. Die übergeordneten Inhalte der Kurseinheit lauten wie folgt:
1) Wissensvermittlung (Kognitive Komponente)
2) Trainieren/Üben (motorische Komponente)
3) Sozial-emotionales Erfahren und Erlernen (psychosoziale Komponente)
1) Verbindung von körperlicher Beanspruchung mit positivem emotionalem Erleben (z.B. durch Gruppenaufgaben)
2) Übungen zur Verbesserung von Bewegungsfunktionen.
Teilnehmerkorrekturen zur Sicherung der Nachhaltigkeit in der Bewegungsausführung
3) Stabilisierungsübungen, Propriozeptive Übungen, Atemübungen, Mobilisationen, Übungen mit Pilates Kleingeräten. "Vormachen - Nachmachen"
4) Verbindung von praktischen Erfahrungen mit Kenntnisvermittlung (Pilates Prinzipien)
Handlungs- und Effektwissen unter Berücksichtigung der speziellen Problembereiche mittels Lehrgespräch und Vortrag
5) Vermittlung von Hintergrund Wissen über spezielle Pilates Übungs- und Trainingsformen. Korrekte Ausführung, indikationsbezogene Dosierung
6) Aufzeigen von Selbsthilfemöglichkeiten - Unterstützung der Weiterführung gesundheitssportlicher Aktivitäten z.B. in Vereinen. Maßnahmen zur Unterstützung der Integration des Gelernten in das Alltagsleben nach Interventionsende
7)Schulung der Körperwahrnehmung
8) Vermittlung von selbständig durchführbaren Übungsformen
9) Erarbeitung von Möglichkeiten einer problembezogenen Bewältigung, z.B. durch eine verbesserte Körperhaltung in Belastungssituationen oder am Arbeitsplatz
10)Vermittlung von Zusammenhängen von körperlicher Aktivität und Effekte. Motivation und Bindung für körperliche Aktivität
11) Aufzeigen von Alltagssituationen mit Integration von Pilates Übungen - Hausaufgaben. Gesundheitsförderliche Bewegungsabläufe im Alltag, vermehrter regelmäßiger Bewegung im Alltag.
12)Freude an Bewegung-Vermittlung von positiven Bewegungserfahrungen
13)Entspannungs- und Lockerungsübungen zur Förderung physischer Ressourcen
14)Verbesserung der physischen Resourcen, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit unter Berücksichtigung zielgruppengemäßer Schwerpunktsetzungen (Indikationsspezifischer Belastungsdosierung und Anpassung).
15)Motivation durch Kursleiterverhalten, Einsatz von Musik, Gruppenarbeit (positive soziale Kontexte)
16)Sensibilisierung für mehr Bewegung im Alltag (z.B. Treppensteigen statt Aufzug fahren). Vermeidung von einseitigen Belastungen im Alltag und Beruf. Ideen für ergonomische Arbeitsplatzgestaltung
17)Trainieren und Üben
Eingehen auf die spezifische Situation der Teilnehmer insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Barrieren, regelmäßige gesundheitssportliche Aktivität aufzunehmen und beizubehalten. Wissensvermittlung mittels Lehrgespräch.
Erlernen der Trainingsmethode "Pilates"
Zielbereiche:
1) Einstellung und Verhalten
2) Hinführung zu körperlicher/sportlicher Aktivität
3) Verbesserung der gesundheitsbezogenen Fitness
Ziele:
1. Förderung physischer Gesundheitsressourcen:
a) Verbesserung der Kraft der Rumpfmuskulatur & Extremitäten
b) Verbesserung der Koordination der Haltemuskulatur
c) Verbesserung der allgemeinen körperlichen Fitness (Dehnfähigkeit,Koordinationsfähigkeit etc.)
2. Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen
a)Positivierung des Selbst- und Körperkonzepts(positiv-emotionale Beziehung zum eigenen Körper
b)Verbesserung des Wohlbefindens und von Kompetenzerwartung im Hinblick auf gesundheitssportliche Aktivitäten
c)Förderung und Erfahrung sozialer Ressourcen.
d)Redunktion von psychischen Belastungen
3. Verminderung von Risikofaktoren
4. Aufbau von Bindung an gesundheitssportliche Aktivität
5. Verbesserung der Bewegungsverhältnisse
6. Bewältigung von psycho-somatischen Beschwerden und Missbefinden Zuständen
Versicherte mit speziellen Risiken im Bereich des Muskel-Skelettsystems ohne behandlungsbedürftige Erkrankung.