Bei der Rückenschule handelt es sich um eine körperhaltungsbezogene Verhaltensschulung. Die Teilnehmer des Kurses erfahren wie sie sich am Arbeitsplatz und bei den Alltagsbewegungen rückengerecht verhalten sollen um mögliche Schmerzen des Bewegungsapparates zu vermeiden.
10 x 60
Min.
130,00 €
13,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Nein
Schulung der aufrechten Haltung in verschiedenen Ausgangsstellungen, Verbesserung der Dehnfähigkeit der verkürzten Muskelstränge, Kräftigung der im Alltag unterforderten Muskulatur
Vermittelt werden neben der Information über Aufbau und Funktion der Wirbelsäule auch die Schulung der Körperwahrnehmung und die Motivation zur sinnvollen körperlichen Betätigung. Rückenbelastende Verhaltensweisen werden ins Bewusstsein gebracht und Vermeidungsstrategien erlernt. Trainiert wird ein schonendes Alltagsverhalten durch Sitzen, Bücken, Heben und Tragen und Förderung der eigenen Handlungskompetenzen Das Erlernen funktioneller Übungen zum Aufbau eines ausgewogenen Muskelapparates und das Einüben einfacher Entspannungsübungen, die neben der körperlichen auch die psychische Spannungslösung bewirken sind ebenfalls Elemente einer präventiven Rückenschule.
10-minütiges Warm-up: Aufwärmübungen / “warm-up” zur Anregung der Herz- Kreislauffunktion
40-minütiger Hauptteil: Übungen ohne und mit Gerät passend zum Thema der Stunde
Abschluss: 5 min. Dekontraktionen kombiniert mit entspannenden Atemtechniken
Wissensvermittlung mittels Lehrgespräch/ Vortrag, Teilnehmerkorrekturen zur Sicherung der Nachhaltigkeit in der Bewegungsausführung, Vormachen, Nachmachen, Veranschaulichen der Anatomie am Modellskelett, Reflexionsgespräche
Wiedererlangung der aufrechten Körperhaltung, Vermeidung von Schmerzen am Bewegungsapparates, Erarbeiten der physiologischen Bewegungsmuster,
Emotionale Ziele, die den Stimmungsbereich ansprechen und Antrieb für gesunde Verhaltenweisen/Verhaltensänderungen geben könnten.
Kognitive Ziele, sprich die Aneignung von Hintergrundinformationen, ohne die eine Verhaltensänderung sowie die Anpassung der persönlichen Verhältnisse nicht stattfinden kann.
Motorische und psychomotorische Ziele, also das Erlernen und Automatisieren von körperlichen und regulativen Bewegungsabläufen sowie der Verbesserung der koordinativen und konditionellen Fähigkeiten.
Soziale Ziele, also das Lernen einer vernünftigen Kommunikation, von Rücksichtnahme, kooperativen Verhaltensweisen und humanem Umgang mit Anderen.
Langfristige Ziele, etwa Schmerzbewältigung, realistische Selbsteinschätzung, Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeit, Akzeptanz des Sporttreibens, Entfaltung der Körperwahrnehmung, Handlungskompetenz der Teilnehmer/innen erhöhen um am Ende Verhaltensänderungen zu erzielen.
Kurzfristige Ziele, eher praxisnahe Lernziele wie Flexibilität, Koordination und Kraft oder das Erkennen und Ändern von Risikoverhaltensweisen.
Versicherte mit Bewegungsmangel, Bewegungseinsteiger und -wiedereinsteiger, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen des Bewegungsapparats, Erwachsene mit speziellen Risiken im Muskelskelettsystem mit überwiegend sitzender Tätigkeit