Achtsames Selbstmitgefühl (MSC)

Achtsames Selbstmitgefühl (MSC) ist ein achtsamkeitsbasiertes Programm, das sich an Menschen richtet, die sich vor stressbedingten Erkrankungen schützen und resilienter werden möchten. Das Programm hilft Achtsamkeit und Selbstmitgefühl zu kultivieren und diese als Ressource aufzubauen. Das 8-wöchige Trainingsprogramm von den Forschern und Psychologen Kristin Neff und Chris Germer wurde wissenschaftlich evaluiert und beinhaltet Meditationen, Übungen, Themen (Psychoedukation) und informelle Praxis. Wissenschaftlich fundierte Ansätze aus Psychologie und Achtsamkeits- und Mitgefühlsforschung ergänzen das Programm. Nach dem 5. Kurstag findet optional ein 4-stündiger Übungsretreat statt, an dem die Teilnehmenden gemeinsam und im Schweigen das Erlernte üben.
8 x 135
Min.
450,00 €
56,25 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Ja
Achtsames Selbstmitgefühl (MSC) 1. Einführung in Achtsames Selbstmitgefühl 2. Die Praxis der Achtsamkeit 3. Die Praxis des Wohlwollens 4. Die eigene mitfühlende Stimme entdecken 5. Innig leben Retreat optional 6. Umgang mit schwierigen Gefühlen 7. Herausfordernde Beziehungen erforschen 8. Unser Leben umarmen
Der Kurs Achtsames Selbstmitgefühl (MSC) ist achtsamkeitsbasiert, bedient sich zudem der Methoden aus der Pädagogischen Psychologie, der Psychoedukation und der kognitiven Verhaltenstherapie. Gruppengespräche, Partner- und Einzelarbeit, Arbeitsblätter, Meditationen, Übungen, Imaginationen, informelle Praxis und Hausaufgaben zur Implementierung in den Alltag. Vor dem Kurs werden Indikation, Kontraindikation, Motivation der TN und Vorerfahrungen erhoben.
Die Ziele des Achtsamen Selbstmitgefühls (MSC) sind stressbedingte Erkrankungen zu vermeiden und die Resilienz zu stärken. Die Maßnahme setzt auf allen drei Ebenen des multimodalen Stressmanagements an. Instrumentell: Die Kultivierung von Achtsamkeit und Selbstmitgefühl fördert den Ressourcenaufbau und eröffnet neue Handlungsoptionen in Belastungssituationen und unterstützt das Selbstmanagement. Die Psychoedukativen Anteile unterstützen das Stressmanagement. Die Förderung sozial-kommunikativer Kompetenzen, die Stärkung empathischer persönlicher Beziehungen, das (Selbst-) Mitgefühl, die Selbstfürsorge, und Achtsamkeit werden im MSC-Kurs gefördert. Achtsamkeit und Selbstmitgefühl sind Resilienzfaktoren. Kognitiv: Die Kultivierung von Achtsamkeit und Selbstmitgefühl fördert die persönliche Wertorientierung und ermöglicht kognitive Umstrukturierung, verändert den Bezug zu Kognitionen und fördert stressreduzierende Einstellungen. Positive Selbstinstruktion, aktive (Wahrnehmungs-) Aufmerksamkeitslenkung, Akzeptanz und Distanzierungsfähigkeit von Stressquellen werden unterstützt. Palliativ-Regenerativ: Formelle Meditation und informelle Praxis von Achtsamkeit und Selbstmitgefühl können entspannende Effekte haben und Erholung bewirken. (Siehe Stundenverlaufspläne)
Achtsames Selbstmitgefühl (MSC) richtet sich an gesunde Versicherte, die lernen wollen, in ihrem täglichen Leben sicherer und gesundheitsbewusster umzugehen, um dadurch potenziell behandlungsbedürftige stressbedingte Erkrankungen zu vermeiden. Der Präventionskurs ersetzt keine psychotherapeutischen, psychiatrischen oder schulmedizinischen Behandlungen. Für Teilnehmer mit schweren behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen sind Maßnahmen zum multimodalen Stress- und Ressourcenmanagement kontraindiziert.