Autogenes Training: Stress, Nervosität und Verspannungen sind Folgen unseres hektischen Lebensstils.
Mit Hilfe der Suggestion ist es möglich
unwillkürlich gesteuerte Vorgänge im
Körper willentlich zu beeinflussen.
Es soll eine Art Hypnose erreicht werden,
die den Anwender entspannt und seine
Leistungsfähigkeit wiederherstellt.
Der Wirkungsbereich des Autogenen
Trainings reicht von einfacher
Entspannung nach einem anstrengenden
Tag bis hin zu kontinuierlicher
Daueranwendung bei psychosomatischen
Stresssymptomen. Beim Autogenen Training
gibt es sechs Grundübungen, um jeweils
bestimmte Körperzustände zu erreichen.
Diese werden Ihnen von einer erfahrenen
Therapeutin vermittelt. Bewältigen Sie den
Alltag besser und beugen Sie stressbedingten Krankheiten vor.
10 x 60
Min.
180,00 €
18,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Auf Anfrage
Die Kursinhalte bauen aufeinander auf. Der Teilnehmer soll Schritt für Schritt die Methode des Autogenen Trainings über die Stufen Schwere, Wärme, Atmung und Stirnkühle, erlernen. Nach theoretische Grundlagenvermittlung und Auffinden von katathymen Bildern geht es an die praktischen Übungen.
-Gesprächsführung über Wünsche, Erwartungen
-Theorievermittlung zu AT-Methode, Wirkung, Indikationen, Kontraindikationen,
-Bewegungstagebuch usw.
-Visualisierungen, Vermittlung von Körperauflageflächen vor, während und nach der Übung
-Wahrnehmungsübungen- Spüren der Atmung,
-Bildhafte Vorstellung
-Ein Arm oder beide Arme, schwere, wärme
-Ein Bein oder beide Beine wärme, schwere
-Gesicht, Stirn wärme, schwere (angenehm kühl)
-Atem durch den Körper (ganz ruhig, Es atmet mich)
-AT mit Bildergeschichten (Katathymen Bild-Erleben) (Lieblingswiese, Wasser, Wald, Blume, Baum usw.)
-Weiterführende Methoden des AT vorstellen für Folgekurse bzw. Einzelsitzungen
-Wahrnehmen der Sinne und Übungen
-AT-Fragebogen
Selbstwahrnehmung
-Umgang mit Problemen beim Üben
-Stressfragebogen, Spannungsfragebogen
-Protokoll über die AT – Übungen
-Vorbereitung auf Entspannung Ausgangsstellungen, Bodenkontakt, Körperauflageflächen/Haltung, Kleidungen, Räumlichkeiten, Musikauswahl, Übung, Zeit, Geräusche
-Beginn und Ende einer Entspannungseinheit
-Erlernen von Hausübungsprogrammen
-Einarbeiten in Hand Out für Teilnehmer
-Körperwahrnehmung und Körpererfahrung
-Entspannung und Stressbewältigung
-Hinweise über weiterführende Maßnahmen, z.B. Sport, Kurse, PMR
-Eingangsfragebogen am Anfang, Evaluation am Ende
Vermittlung von Wissen mittels Lehrgesprächen, Gruppengespräche und Vortrag. Erfahrungsaustausch, Teilnehmerkorrekturen durch Nachfragen der Wahrnehmungen zur Sicherung der Nachhaltigkeit in den Entspannungsphasen, Anleiten, Durchführen der Übung durch Eigenwahrnehmungen Nachspüren, sprachliche Korrektur über die Körperhaltung, Sinne, Wahrnehmung erfragen (taktile, visuelle, Geruch) usw.
Die Methodik entspricht den Vorgaben des Leitfadens Prävention des GKV-Spitzenverbandes zur Umsetzung der §§20 und §20aSGB V.
-1. Stärkung physischer Gesundheitsressourcen
-Entspannungsfähigkeit
-Erlernen einer Entspannungstechnik.
Abbau des alltäglichen Stresses.
Erlernen von Besonnenheit in komplizierten Drucksituationen.
- 2: Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen
-(insbesondre Handlungs- und Effektwissen, Selbstwirksamkeit, Stimmung, Körperkonzept, Soziale Kompetenz und Einbindung)
-Auf den Körper und die Seele achten
-Rechtzeitig die Signale erkennen, die vor Überlastung und Verkrampfung warnen, aber man lernt auch aktiv auf den Körper einzuwirken und ihn bewusst zu entspannen
-Selbstruhigstellung
-Selbstregulierung sonst unwillkürlicher Körperfunktionen, wie z.B. des Blutkreislaufes
-Leistungssteigerung, z.B. des Gedächtnisses
-Schmerzabstellung
-Selbstbestimmung
-Selbstkritik und Selbstkontrolle durch Innenschau in der Versenkung
- 3: Verminderung von Risikofaktoren
-(insbesondere solche des Herz-Kreislauf-Systems sowie des Muskel-Skelettsystems)
-> Die Förderung der allgemeinen Gesundheit und der Abwehrkräfte;
-Bessere Regulation der Körpersysteme
-Senkung des Erregungsniveaus
-Beeinflussung der Organe
-Herabsetzen der erhöhten Herzfrequenz
-Herabsetzen der erhöhten Atemfrequenz
-Herabsetzen des erhöhten Muskeltonus
-Bessere Durchblutung
- 4: Bewältigung von psycho-somatischen Beschwerden
-Stressreaktionen wieder herabsetzen und/oder ausgleichen
-Effektwissen und individuelle Handlungskompetenz für Schmerzen
-Bewegung als Copingstrategie kennen lernen
-Verarbeitung von Schmerz (bio-psycho-sozial)
-Erlernen einer mentalen Copingstrategie
-Sensibilisieren für den Zusammenhang von Stress und Rückenschmerz
-Vermitteln von Hintergrundwissen und Handlungswissen zu dem Stress
-Anwenden und erlernen von Stressbewältigung im Alltag
-Schlafverhalten analysieren und verbessern
- 5: Aufbau von Bindung an gesundheitssportliche Aktivität
-Das bewusste zeitliche Planen des regelmäßigen Nacheinanders von Belastungs- bzw. Reizphasen und Erholungs- bzw. Regenerationsphasen.
-Erlernen eines kleinen Hausübungsprogrammes
-Entspannungsgewohnheiten planen und durchführen
-eigenes Entspannungsprotokoll erarbeiten
-Förderung der körperlichen und physischen Aktivität
- 6: Verbesserung der Bewegungsverhältnisse
-(u.a. durch den Aufbau kooperativer Netzwerke beim Zugang zu einer gesundheitssportlichen Aktivität und bei deren Weiterführung)
- PMR, Qigong Tai-Chi und weitere Entspannungsverfahren vorstellen
alle Personen ab 18 Jahren.Versicherte mit Stressbelastungen, die ein Verfahren zur gezielten Dämpfung der akuten Stressreaktion erlernen und über dessen regelmäßige Anwendung zu vegetativ wirksamer Erholung und
Regeneration finden möchten
Menschen, die unter folgenden Symptomen leiden, die medizinisch abgeklärt sind und unter der Anwendung des AT zu einer besseren Linderung führen
-Reizbarkeit; Nervosität
-Schlafstörungen
-Abgespanntheit
-Muskelverspannungen
-Innere Unruhe
-Aufsteigende Hitze
-Schweißausbrüche
-Schwindelgefühle
-Zittrigkeit
-Kopfschmerzen
-Mattigkeit
-Konzentration- Schwierigkeiten
-Beklemmungsgefühle
-Sorgen/Konflikte; Angstzustände
-Weinen
-Kloßgefühl
-Herzbeschwerden
-Kreislaufbeschwerden
-Magenbeschwerden; Verdauungsbeschwerden
-Atembeschwerden
-Gelenk- und Rückenerkrankungen
-Prüfung-Situationen, Ängste