Die Beckenbodengymnastik unterstützt die Kursteilnehmer, eigene Probleme im Zusammenhang mit dem Beckenboden zu erkennen, diesen vorzubeugen, sie zu lindern bzw. zu überwinden. Im Rahmen des Kurses werden wesentliche Informationen zum Beckenboden (Anatomie, Funktion) vermittelt. Der praktische Teil umfasst verschiedene Möglichkeiten, den Beckenboden bewusst anzusteuern, zu aktivieren und sich im Alltag Beckenboden schonend zu bewegen und zu verhalten
8 x 60
Min.
120,00 €
15,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Frauen
Nein
Verbesserung der physischen Ressourcen Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, mit Hinweisen zur Belastungsdosierung und Belastungsanpassung, zur korrekten Ausführung von Übungen, zur Motivation zur Durchführung der Übungen
• Lockerungsübungen zur Förderung der physischen
Ressourcen
• Übungen zur Verbesserung der Entspannungsfähigkeit
• Aufbau von Handlungs- und Effektwissen
zur gesundheitsförderlichen Wirkung von
Bewegung und Entspannung insbesondere
der durchgeführten Aufgaben zur Verbesserung
der gesundheitsbezogenen Fitness (z. B.
Belastungsdosierung, korrekte Ausführung der
Übungen)
• Vermittlung von Körpererfahrung und positiven
Bewegungserlebnissen in der Gruppe,
• Maßnahmen zur Unterstützung der Integration
des Gelernten in das Alltagsleben nach
Interventionsende
• Kontinuierliche Information und Anleitung zu
gesundheitsförderlichen Bewegungsabläufen
im Alltag, vermehrter regelmäßiger Bewegung
im Alltag (z. B. Treppensteigen, Radfahren)
Anregungen für eine ergonomische und
gesundheitsförderliche Arbeitsplatzgestaltung
sowie zur Vermeidung von einseitig belastenden
Situationen in Beruf und Alltag
• Unterstützung der Weiterführung gesundheitssportlicher Aktivitäten z. B. in Sportvereinen oder Fitnessstudios
• Verhaltensorientierte Gruppenberatung mit
praktischem Training zum Kennenlernen und
Einüben des neuen Bewegungsverhaltens
• Informationen über die Zielgruppe, insbesondere
zu den Folgewirkungen des Risikofaktors
Bewegungsmangel sowie zu Barrieren der
Zielgruppe, regelmäßige körperliche Aktivität
aufzunehmen und beizubehalten
• Eingehen auf die spezifische Situation der Zielgruppe, insbesondere unter dem Gesichtspunkt
der Barrieren, regelmäßige gesundheitssportliche
Aktivität aufzunehmen und beizubehalten (u. a. zielgruppenangemessene Belastungsvorgaben)
• Verbindung von praktischer Erfahrung mit
Kenntnisvermittlung (bzw. Information)
• Verbindung von körperlicher Beanspruchung
mit positivem emotionalen Erleben (z. B.
durch Rhythmisierung, durch Einsatz von
Geräten und Materialien)
• Verbindungen herstellen zwischen einer
problemzentrierten Bewältigung gesundheitlicher
Probleme und einer emotionszentrierten
Bewältigung
• Vermittlung von Strategien zur Bindung an
körperliche Aktivität (z. B. Handlungsplanung,
Barrierenmanagement)
• Vernetzung des Angebots einerseits zur Erleichterung eines Einstiegs (z. B. mit Ärztinnen/Ärzten), andererseits zur Unterstützung
des Übergangs in Folgeangebote
Vermitteln von Übungen und Grundkenntnissen zum Aufbau und zur Stabilisierung der Beckenbodenmuskulatur
• Stärkung physischer Gesundheitsressourcen
(insbesondere die Faktoren
gesundheitsbezogene Fitness, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit,Entspannungsfähigkeit)
• Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen
(insbesondere Handlungs- und
Effektwissen, Selbstwirksamkeit, Stimmung,
Körperkonzept, soziale Kompetenz und Einbindung)
• Verminderung von Risikofaktoren
(insbesondere des Muskel-Skelett-Systems)
• Bewältigung von psychosomatischen
Beschwerden und Missbefindenszuständen
• Aufbau gesundheitssportlicher Aktivität
• Verbesserung der Bewegungsverhältnisse
Gesunde – auch ältere – Versicherte mit Bewe-gungsmangel, Bewegungseinsteiger und -wieder-einsteiger, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen. Versicherte mit speziellen Risiken im Bereich des Muskel-Skelett-Systems und im Bereich der motorischen Kontrolle, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen.