Autogenes Training - leben Sie leichter. (Kompaktangebot)
Wem fällt es heute nicht schwer, sich zu entspannen und so Stress-Symptome zu reduzieren oder sogar zu vermeiden. Ihr Körper und Geist stehen ständig unter Spannung.
Beim Autogenen Training (AT) lernen Sie, den kompletten Körper in eine tiefe Entspannung zu bringen – und zwar durch Konzentration auf das körperliche Geschehen und eine verbesserte Körperwahrnehmung.
Im Kurs üben Sie, durch Autosuggestion, körperliche, geistige und seelische Veränderungen hervorzurufen.
Durch dieses Training sind ein Stress-Abbau bzw. ein neuer Umgang mit Stress möglich.
Der Muskeltonus wird herabgesetzt.
Die Konzentration verbessert sich.
Ihre Leistungsfähigkeit und das Selbstvertrauen erhöhen sich.
AT kann selbst Ängste reduzieren, Ihr Immunsystem stärken und Ihre Fantasie anregen.
8 x 60
Min.
120,00 €
15,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Ja
Als Maßnahme zur Förderung der Entspannung wird in diesem Kurs AT gelehrt:
•Vermittlung psychophysiologischer Entspannungsverfahren
•Erlernen der Technik des Autogenen Trainings (Grundstufe)
•Unterrichtsgespräche (zur Vermittlung von Grundlagen- und Handlungswissen, z. B. über Reduzierung von Belastung, Stressfaktoren, die gesundheitliche Wirkung angemessener körperlicher Belastung)
•Vermittlung von Selbstmanagement-Kompetenzen
•Reflektionsphasen in der Gruppe zur Auseinandersetzung mit wichtigen Themen oder Erfahrungen (z. B. nach Entspannungsaufgaben, zur Auswertung gegenseitiger Beratung).
•Rückmeldungen der Teilnehmenden (z. B. zur Einstellung des persönlichen Belastungsniveaus, über persönliche Hemmschwellen und Fortschritte)
•Reflektionsphasen mit Partner, in Kleingruppen oder in der Großgruppe (z. B. über passende Organisationsformen, persönliche Hemmschwellen der Alltagsgestaltung, persönliche Erfolge).
•Verbindung von Gesprächen mit praktischer Erfahrung (z. B. über Hausaufgaben HA, Tipps und Übungen für zuhause)
•Motivation zu eigenverantwortlichen Initiativen durch die Gruppe (Bewegungstreffs, gemeinsame Aktivitäten, etc.).
•Vermittlung von Nachfolgeangeboten.
Dieser Kurs enthält eine praktische Einübung von Stressreduktions- und Entspannungsmethoden sowie Anleitungen für Übungen außerhalb der Übungseinheiten, um einen Transfer in den Alltag sicherzustellen.
Der Wissenstransfer erfolgt anhand einer Präsentation, diversen praktischen Übungen, Gruppenarbeit teils auch Frontalunterricht. Die Teilnehmerunterlagen dienen als Handout zum Nachlesen der wichtigsten Inhalte und zum Verfolgen des Übungserfolgs im „Entspannungstagebuch“.
AT zielt darauf ab, körperlichen und psychischen Spannungszuständen vorzubeugen bzw. diese zu reduzieren, indem die individuellen Ressourcen zur Stressresistenz gestärkt werden, mit dem Ziel eines möglichst breiten Bewältigungsrepertoires und einer möglichst hohen Flexibilität im Umgang mit Stressbelastungen.
AT setzt damit im Wesentlichen auf der Ebene des palliativ-regenerativen Stressmanagements an und sollte im Idealfall durch instrumentelle und kognitive Stressmanagement-Elemente aus anderen Kursen ergänzt werden.
Die zu erlernende Entspannungsreaktion stellt den Gegenpol zu den unter Stress auftretenden Körperreaktionen (Anspannung der Muskeln, erhöhter Blutdruck und Ausschüttung von Adrenalin und Noradrenalin, etc.) dar. Im Verlaufe eines AT-Trainings wird durch regelmäßiges Üben die selbstständige Auslösung der Entspannungsreaktion gebahnt und für den alltäglichen Einsatz stabilisiert.
Zu den palliativen Strategien gehört das Wissen um die Bedeutung von Entspannung, Ruhe, Erholung und Abwechslung als Belastungsausgleich.
Diese Maßnahme richtet sich an Versicherte mit Stressbelastungen, die lernen möchten, sicherer und gesundheitsbewusster mit diesen Belastungen umzugehen, um dadurch potenziell behandlungsbedürftige Stressfolgen zu vermeiden.
Diese Zielgruppe sucht ein Verfahren zur gezielten Dämpfung der akuten Stressreaktion und möchte über dessen regelmäßige Anwendung zu vegetativ wirksamer Erholung und Regeneration finden.
Kontraindikationen: Für Versicherte mit schweren, behandlungsbedürfti¬gen psychischen Erkrankungen sind die Maßnah¬men kontraindiziert. Sie ersetzen zudem auch keine psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung.