Heute sind 75 % der Frauen und 25 % der Männer von Blasenschwäche betroffen. Grundsätzlich ist eine gut funktionierende Beckenbodenmuskulatur die Basis für Kontinenz. Mit einem gezielten Training kann jeder Grad der Stressinkontinenz sowie Senkungsbeschwerden angegangen werden. Auch bei unzureichender Fähigkeit, die Beckenbodenmuskulatur anzuspannen und gleichzeitigen Lagen für Risikofaktoren, ist ein Beckenbodentraining im Sinne der Prophylaxe zu sehen.
Die Beckenbodenmuskulatur kann wie die Skelettmuskulatur willkürlich angespannt und eingesetzt werden. Normalerweise arbeitet sie auch automatisch in koordinierten Bewegungsmustern mit. Besteht nun eine muskuläre Schwäche, geht man davon aus, dass ein automatisches Zusammenspiel nicht mehr stattfindet. Folglich muss eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur zunächst isoliert gekräftigt werden, damit sie dann bewusst in andere Bewegungsmuster mit einbezogen werden kann.
10 x 60
Min.
120,00 €
12,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Ja
Aufwärmen: durch Gymnastikübungen, Hauptteil: Gruppenprogramm mit Kleingeräten, Informationsvermittlung, Hausaufgaben, Abschluss: Dehnen der Muskulatur.
Zuerst werden die Übungen Verbal und Visuell angeleitet um sie dann gemeinsam durch zu führen. Im Anschluss gehe ich zu den einzelnen Teilnehmern um sie in Haltung und Ausführung zu korrigieren um eine Nachhaltigkeit der Bewegungsausführung zu sichern. Die Anatomischen und theoretischen Grundlagen werden im Frontalunterricht vermittelt. Die Teilnehmerunterlagen werden besprochen und an die Teilnehmer ausgehändigt.
Mit der Zeit wird dieses Zusammenspiel wieder reaktiv erfolgen. Ein Dauererfolg wird sich nur dann einstellen, wenn regelmäßig geübt wird, um die erworbene Muskelkraft zu erhalten. Durch das regelmäßige Üben kommt es mit der Zeit zu einer Automatisierung, die es leicht macht, die Beckenbodenspannung in den Alltag zu integrieren.
Kernziel 1:
Stärkung physischer Gesundheitsressourcen (insbesondere die Faktoren Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, Entspannungsfähigkeit)
• Kernziel 2:
Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen (insbesondere Handlungs- und Effektwissen, Stimmung, Körperkonzept)
• Kernziel 3:
Verminderung von Risikofaktoren
(insbesondere Muskel-Skelett-Systems)
• Kernziel 4:
Bewältigung von psychosomatischen Beschwerden und Missbefindenszuständen
• Kernziel 5:
Aufbau von Bindung an gesundheitssportliche Aktivität
•Kernziel 6:
Verbesserung der Bewegungsverhältnisse
Versicherte mit speziellen Risiken im Bereich des Muskel-Skelettsystems, vor allem im Bereich des Unterleibs ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen.