Es gibt schwerpunktmäßig zwei Übungsvarianten des Hatha Yoga. Yang Yoga ist von aktiven, schnellen Übungen geprägt und zielt vor allem auf die Dehnung und Kräftigung der Muskulatur ab. Das restorative Hatha Yoga gehört zum Yin Yoga, bei dem der Fokus auf längeres Halten der einzelnen Positionen gelegt wird, um so auch fasziale Strukturen und eine tiefere Entspannung der Übenden zu erreichen.
Beim restorativen Hatha Yoga werden die Asanas 3-5 Minuten lang gehalten, dies verhilft den Teilnehmenden zu mehr Mobilität, Beweglichkeit und Geschmeidigkeit. Das lange Halten der Positionen hat zur Folge, dass sich alle Muskeln entspannen können, der Parasympathikus wird aktiviert und Stresshormone werden abgebaut. Auf geistiger Ebene werden Stille, Meditation und inneres Bewusstsein gefördert. Durch eine tiefe Atmung wird die Selbstwahrnehmung verbessert.
8 x 90
Min.
145,00 €
18,13 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Ja
•Einführung ins Hatha Yoga: Was ist das? Ziele und Bestandteile des restorativen Hatha Yogas
•Definition von Stress, Stressfaktoren, Stressreaktionen, Effekte des restorativen Hatha Yogas auf Stress
•Wahrnehmung von individuellem Stressgeschehen schulen, individuelle Stressfaktoren er-kennen
•Grundlagen der Anatomie der Atmungsorgane und den Zusammenhang von Atmung und Entspannung kennenlernen, Atemübungen zur gezielten Entspannungsförderung
•Übungen zur Verbesserung der Selbstwahrnehmung, Konzentration, Koordination, Beweglich-keit, Kraft und Fokussierung
•Angepasste Übungen an die individuelle Beweglichkeit der Teilnehmenden
•Gedanken zur positiven Veränderung der Lebenseinstellung und besseren Stressresistenz kennenlernen
•Meditationspraxis für den Alltag schulen und positiven Effekte am eigenen Körper wahrnehmen
•Aktivierung der Teilnehmer durch positive Bewegungs- und Entspannungserlebnisse in der Gruppe, Förderung des sozialen Miteinanders und Schaffen einer Vertrauensbasis, um loslassen zu können
•Achtsamkeitsübungen
•Transfer in den Alltag durch Erkennen des eigenen Bedarfs und der jeweiligen Möglichkeiten
•Hausaufgaben
Handlungswissen: Die Inhalte werden vom Kursleiter teilnehmergerecht aufgearbeitet. Die Informationen werden gezielt mit praktischen Beispielen oder Übungen verbunden, damit sie mit Handlungserfahrungen gekoppelt werden können. Dabei wird die Aufmerksamkeit der Teilnehmer durch verbale Hinweise des Kursleiters, methodische Übungsfolgen, Kontrastwahrnehmung gezielt gesteuert. Die Teilnehmer nehmen die Informationen bewusster wahr (ggf. mit sofortigem Feed-back) und können sie leichter in ihren Alltag integrieren.
Effektwissen: Wie wirken sich die ausgewählten Aktivitäten aus, besonders hinsichtlich der biopsycho-sozialen Ressourcen und der Verminderung von Risikofaktoren? Wird zuerst Handlungs-wissen vermittelt, können die gewonnenen Erfahrungen mit den folgenden effektbezogenen Informationen verbunden werden. Darüber hinaus wird gewährleistet, dass durch eine ausführliche Theorievermittlung die Praxis nicht vernachlässigt wird. Vor der Vermittlung des Handlungswissens wird ein Überblick über die angestrebten Ziele erfolgen.
Transfer in den Alltag wird hier als effektives Verhalten verstanden und ergibt sich aus dem Zusammenwirken zwischen Anforderungen und verfügbaren Ressourcen.
Verhaltensorientierte Gruppenberatung mit Erläuterung der psychophysischen Wirkzusammen-hänge von Stress und Entspannung, Einübung des Hatha Yogas sowie Anleitung für Übungen außerhalb der Trainingssitzungen, um einen Transfer in den Alltag zu gewährleisten.
•Systematisches Trainingsprogramm für Gruppen auf der Basis verhaltenstherapeutisch orientierter Stressbewältigung
•Orientierung an den individuellen Stressproblemen der Teilnehmer
•Einbeziehung des sozialen Umfeldes
•Anleitung zur Selbstbeobachtung in belastenden Situationen
•Praktische Einübung von Entspannungs- und Stressreduktionsmethoden
•Umfangreiche Anleitung für den Einsatz der Übungen im Alltag
Restoratives Hatha Yoga zielt darauf ab, physischen und psychischen Spannungszuständen vorzu-beugen bzw. diese zu reduzieren, achtsamer zu werden und Tools bereitzustellen, um Stress vorzubeugen bzw. zu regulieren. Die restorative Hatha Yoga-Praxis setzt damit im Wesentlichen auf der Ebene des palliativ-regenerativen Stressmanagements an. Die zu erlernende Entspannungsreaktion stellt den Gegenpol zu den unter Stress auftretenden körperlichen Reaktionen dar. Im Laufe der regelmäßigen restorativen Hatha Yoga-Praxis kommt die Dysbalance aus Stress und Entspannung wieder ins Gleichgewicht und der Übende spürt eine Veränderung der Stressbelastung im Alltag.
•Entspannung als gesundes Gegengewicht zu übermäßiger körperlicher und seelischer Spannung, integriert in den Alltag
•Körperliche und seelische Selbstregulation zur Förderung von Gelassenheit, allgemeine gesundheitsförderliche Prävention, Unterstützung der Salutogenese
•Förderung der Selbststeuerungsfähigkeiten (physiologisch/kognitiv/emotional/behavioral)
•Selbstregulierung vegetativer Funktionen, optimaler organismischer Regulation, gesunden Verhaltensweisen, Konzentrationsfähigkeit, Selbstruhigstellung
•Wahrnehmung der Sensibilisierung für Körpervorgänge, Körpersignalsysteme, positive Körperempfindungen
•Stressregulation, Innenschau, Selbsterkenntnis, Selbstverantwortung
Versicherte mit Stressbelastungen, die ein Verfahren zur gezielten Dämpfung der akuten Stressreaktion erlernen und über dessen regelmäßige Anwendung zu vegetativ wirksamer Erholung und Regeneration finden möchten.