Dieses Titelbild ist mit KI generiert. Es zeigt nicht die tatsächliche Kursleitung oder den tatsächlichen Kursort.
Bewegung und Sport zur Vorbeugung von Diabetes mellitus Typ 2 - Ein Ausdauerprogramm zur Förderung der Herz-Kreislauffunktion - Schwerpunkt Walking (Ausdauer) - zertifizierter Kurs DVGS e. V.
Das Kurskonzept befasst sich mit den Potenzialen der körperlichen Aktivität zur Vorbeugung von diabetischen Erkrankungen. Im Mittelpunkt steht ein evidenzbasiertes Bewegungsprogramm. Dieses enthält neben praktischen Handlungsmodulen auch solche zur Wissensvermittlung und Motivationsförderung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Handlungsfeld zur Förderung der Herz-Kreislauffunktion durch entsprechende ausdauerorientierte Aktivitäten.
10 x 60
Min.
150,00 €
15,00 €
pro Einheit
18 bis 69
Jahre
Ja
Informationsvermittlung und Einstimmung/Aufwärmen. Warmgehen sowie vorbereitende Koordinationsübungen für das ausdauerorientierte Training und Mobilisationsübungen.
Im Hauptteil werden verschiedene ausdauerorientierte Methoden (Bsp. Walking, Kraftausdauer) durchgeführt.
Im Ausklang/Abschluss findet jeweils der Cool- down zur Einleitung der Regeneration statt und der Transfer für weitere Übungen für Alltag/ Freizeit
Bei der Durchführung (Realisation) der Maßnahmen werden dabei 3 Interventionsebenen berücksichtigt (modifiziert nach Pfeifer, Huber, Baldus, Pöthig, Schüle, 201):
1) Trainieren/Üben
physischer bzw. motorischer Zielbereich physische Ressourcen (motorische Fähigkeiten) und Handlungskompetenz des Teilnehmers Struktur und Funktion:
a) Erzeugung struktureller und physiologischer Anpassungen (kardiopulmonal, metabolisch, muskuloskeletal, hämatologisch, endokrinologisch, immunologisch etc.) an adäquate überschwellige Beanspruchungen des Organsystems durch Training
b) Stärkung physischer Ressourcen bzw. motorischer Fähigkeiten und Fertigkeiten als Basis für eigenständiges Bewegungshandeln
2) Lernen
Kognitiver, motivational-volitionaler und motorischer Zielbereich Entscheidungskompetenz, Bewegungskompetenz und Handlungskompetenz des Teilnehmers Aktivitäten, Partizipation:
a) Vermittlung von Wissen in Bezug auf die Wirkung von Bewegung bzw. körperlicher/sportlicher Aktivität sowie in Bezug auf die (bewegungsbezogene) Bewältigung der Gesundheitsstörung
b) Vermittlung motorischer Fertigkeiten, d.h. von Übungsinhalten und Bewegungsformen (z. B. Fertigkeiten für Ausdaueraktivitäten wie Walking, Schwimmen etc.) für eigenständige körperliche/sportliche Aktivität und Training
c) Vermittlung von Wissen in Bezug auf die Nutzung (Planung, Umsetzung, Steuerung) von Bewegung bzw. körperlicher/sportlicher Aktivität
3) Erleben
Affektiv-emotionaler, kognitiver sowie motivational-volitionaler Zielbereich psychosoziale Ressourcen und Handlungskompetenz des Teilnehmers personale Kontextfaktoren, Aktivitäten, Partizipation:
a) Vermittlung von positiver Bewegungserfahrung und Bewegungsfreude
b) Vermittlung bewegungs- und sportbezogener Selbstwirksamkeitserfahrungen
c) Aufbau von Motivation und Volition für körperlich/sportlich aktiven Lebensstil
Methoden in der Aufwärmung:
Informationsvermittlung mittels Lehrgespräch/Vortrag, Warmgehen sowie vorbereitende Koordinationsübungen für das Laufen und Mobilisationsübungen.
Methoden im Hauptteil:
Dauermethode; extensive und intensive Intervallmethode mit aktiver und passiver Pausengestaltung. Teilnehmerkorrekturen zur Sicherung der Nachhaltigkeit in der Bewegungsausführung, Vormachen/Nachmachen
Verbindung von praktischer Erfahrung mit Kenntnisvermittlung der Ausdauermethode
Verbindung von Laufen mit positiven Erleben (unterschiedliches Gelände, in Gruppen gemeinsam lernen und korrigieren)
Methoden im Ausklang/Cool-down: Übungselemente aus der funktionellen Gymnastik (z.B. Dehnen, Lockerungsübungen)
Qualitätsgesichertes Ziel des Programms ist es, die Teilnehmer am Ende des Programms zu befähigen, individuell dosiertes Herz-Kreislauftraining selbstständig weiterzuführen und diese in einen individuellen und gesundheitsorientierten Lebensstil zu integrieren.
Hauptziel ist es, eine Kompetenzgrundlage zu schaffen, die ein lebenslanges, eigenständiges, ausdauerorientiertes Gesundheitstraining ermöglicht bzw. ein gesundheitsorientiertes Verhalten gewährleistet. Hierdurch können z. B. die Funktionen des Herz-Kreislauf- und Stoffwechselsystems und die damit verbundenen psychomotorischen Wechselwirkungen normalisiert und stabilisiert und die Umsetzung in Alltag, Beruf und Freizeit ermöglicht werden.
Versicherte mit speziellen Risiken im Bereich des Muskel-Skelett-Systems, im Bereich des Herz-Kreislaufsystems und des metabolischen Bereichs, im psychosomatischen Bereich und im Bereich der motorischen Kontrolle, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen.