Ruhepunkte – Stressbewältigung durch Achtsamkeit und Entspannung (8x90min)

Achtsames Handeln im Alltag schärft den Blick für das Spektrum vorhandener Möglichkeiten. Verschiedene Entspannungs-, Bewegungs- und Meditationsverfahren fördern Achtsamkeit und Entspannung auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene. Atembeobachtung, Körperwahrnehmung, Vorstellungskraft, Veränderung der Sichtweisen, Kommunikation und innere Stille werden geübt. Dadurch werden die Eigenverantwortung und Selbststeuerung für die Gesundheit gestärkt, chronischen Stresserfahrungen und Stressfolgen wird vorgebeugt. Resilienz als grundlegende gesundheitliche Ressource hilft konstruktiver, gesundheitsbewusster, flexibler und mit mehr Gelassenheit mit Stresssituationen im (Arbeits-)Alltag umzugehen.
8 x 90
Min.
96,00 €
12,00 €
pro Einheit
Ab 18
Jahre
Nein
• Gesundheitsfördernde Wirkung von Achtsamkeit und Entspannung im Alltag • Anregung zu eigengesteuertem und zielgerichtetem Handeln u.a. zur Gestaltung von gesundheitsbewussten Lebens-weisen und Lebensverhältnissen, wie z.B. stressreduzierte, stressvorbeugende Arbeitsplatz- und Alltagsgestaltung • Definitionen von Stress, zentrale Zusammenhängen zwischen physischen und psychischen Vorgängen und Veränderungen, Folgen chronischer Stresserfahrungen für die körperliche und psychische Gesundheit • Einführung in Strategien zur Stärkung gesundheitlicher, stressvorbeugender Ressourcen und Kompetenzen (z.B. Praxis der Achtsamkeit u.a. nach Jon Kabat-Zinn, salutogenetischer Ansatz nach Antonovsky, Stressbewältigung durch die gelungene Kommuni-kation/aktives Zuhören/Kommunikationstraining nach Rogers, Umdeutung von Bewertungs- und Verhaltensmustern (Refraiming/Systemisches Denken) • Einführung in Methoden zur Förderung von Achtsamkeit, Entspannungs- und Regenrationsfähigkeit wie Achtsamkeitstraining, Hatha-Yoga, Meditation u.a. • Übungen zur Verbesserung der Achtsamkeit, Körperwahrnehmung, Körpererfahrung, Selbstwahrnehmung, Konzentration, Koordination, Atmung, Dehnung, Lockerung, Entspannungs- und Erholungsfähigkeit • Informationen über Wirkung, Möglichkeiten und Grenzen der Übungen, Vorsichtsmaßnahmen und Kontraindikationen • Aktivierung durch positive und Entspannungs-, Bewegungs- und Kommunikationserlebnisse in der Gruppe
• Praxisgesteuertes Lernen: von einfachen Übungen zu komplexen Bewegungsabläufen und Übungsfolgen • Methodenwechsel: Wissensvermittlung durch Einbau theoretischer Phasen, Vortrag und Reflexion in Gruppen- und Partner/-innen-Gesprächen; praxisorientiertes Lehrgespräch; Wechsel von Belastung u. Erholungsphasen, Einzel- u. Partner/-innen-Übungen • Schaffen von Gestaltungsräumen, die Wahrnehmung, Kreativität und Vertrauen in die eigene Kompetenz ermöglichen und das Entspannungs- und Bewegungspotential erweitern • Hinweise und Unterstützung für die Umsetzung bzw. die Übertragung in den Alltag sowie das nachhaltige Üben im Alltag • Kursmanual für Teilnehmende (Download nur für Kursteilnehmende: http://www.vhs-nds.de/files/RuhepunkteTN.pdf)
Instrumentelles Stressmanagement: • Stress als Problemfeld in unserer heutigen Gesellschaft begreifen, Stressoren und Belastungen am eigenen Arbeitsplatz, im (Familien-) Alltag, Umweltbelastungen/-stress erkennen • Entwickeln von Strategien und Ausprobieren neuer Lösungswege in belastenden und stressbehafteten Situationen bzw. um diese zu reduzieren oder zu vermeiden, z.B. durch Zeitmanagement, Umorganisation des Arbeitsplatzes, Veränderung von Arbeitsabläufen, Organisation von Hilfen usw. • Anregung zu eigengesteuertem und zielgerichtetem Handeln u.a. zur Gestaltung von gesundheitsbewussten Lebens-weisen und Lebensverhältnissen Kognitives Stressmanagement: • Erkennen, kritisches reflektieren, verändern und umdeuten von Bewertungs- und Verhaltensmustern, die Stress verursachen • Gezielte Verbesserung der individuellen gesundheitlichen Situation durch Anwendung der individuellen Bewältigungskompetenzen und des Wissens zur Prävention und zum Abbau von Stress und zur Stärkung eigener Ressourcen Palliativ-regeneratives Stressmanagement: • Achtsamkeit und Entspannungsfähigkeit als Voraussetzung für Stressbewältigung und eigene Gewohnheiten erkennen • Erkennen von Risikofaktoren, psychosomatischen Einflüssen und Wirkzusammenhängen von Stress und Entspannung • Regulierung und Kontrolle der physiologischen und psychischen Stressreaktion • Gelassenheit als wesentliches salutogenetisches Moment erkennen • „Richtiges Atmen" in Stresssituationen einsetzen lernen, Entspannungs- und Konzentrationsfähigkeit erweitern • Gezielte Achtsamkeits-, Entspannungsübungen und Übungen zur Körperwahrnehmung erlernen, die u.a. in kurzen Pausen am Arbeitsplatz und (Familien-)Alltag eingesetzt werden können • Aufzeigen von Zugängen und Motivation zu langfristiger Verhaltensänderung hin zu regelmäßigen körperlichen und geistigen erholungs- und entspannungsfördernden Aktivitäten (Regeneration), um stressbedingten Erkrankungen vorzubeugen
• Erwachsene jeder Altersstufe, ob geübt oder ungeübt; ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen • Menschen, die an der Prävention von Stressreaktionen interessiert, die chronische Stresserfahrungen und Stressfolgen vermeiden möchten, die ihre Stressbewältigungskompetenzen und ihre Entspannungsfähigkeiten erweitern möchten, um gesundheitsbewusster, flexibler und mit mehr Gelassenheit mit Stress im Alltag umgehen zu können • Erwachsene ohne akute oder kontraindizierte Erkrankungen / Beschwerden.